Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Gedanken zum Thema "Absolute Beginner", Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt
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Levyn
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Levyn »

Wayfaring_Stranger15 hat geschrieben: Samstag 11. Januar 2025, 10:32 Der Staat ist sich durchaus der Herausforderungen einer Familie in heutiger Zeit bewusst und hat auch Maßnahmen dafür ermöglicht, die es jungen Familien helfen soll, Beruf mit Kind vereinbaren zu können. Das Problem ist; der schlechte Ruf der Jugendämter und die Unwissenheit sehr, sehr vieler Menschen, die einfach nicht den blassesten Schimmer haben, dass und wie das Jugendamt da helfen kann. Auch dagegen gibt es inzwischen Maßnahmen, die allerdings noch immer nicht flächendeckend eingesetzt werden, was ich schade finde.
Höre ich zum ersten mal, dass das Jugendamt einem da so massiv unter die Arme greifen würde, damit beide Eltern Vollzeit arbeiten gehen können. Wie soll das funktionieren?
Ich kenne nur Fälle, in denen sich das Jugendamt einschaltet, weil die Eltern chronisch überfordert mit dem Kind sind und nicht weil sie sich erhoffen damit mehr Entlastung zu erfahren, damit sie sich auf andere Bereiche konzentrieren können.
Wayfaring_Stranger15 hat geschrieben: Samstag 11. Januar 2025, 18:27 Wenn das Jugendamt wegen chronischer Überarbeitung und Entlastung sich komplett quer stellt, dann lässt sich da natürlich leider nicht viel machen. Tut mir echt leid, dass du da solche Erfahrungen machen musstest.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das Jugendamt bei Elternpaaren, die beide voll Karriere machen wollen einspringen würden, um für sie die Kindererziehung zu übernehmen. Das würde es aber voraussetzen, wenn das Jugendamt alle unterstützen würde. Ich glaube da gibt es schon andere Probleme als solche Luxusprobleme.
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Ferienhaus
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Ferienhaus »

Cavia hat geschrieben: Freitag 3. Januar 2025, 22:47 Die Lösung ist: schraube deine Ansprüche runter. Die Frauen, von denen du die ganze Zeit schreibst, sind halt die, die viele wollen. Und ganz offensichtlich hast du bei denen keine Chance.
Wieder ein typischer Beitrag der Kategorie "Wir geben Männern, die sich irgendwie über legitime Ungerechtigkeiten beschweren, eins mit". (Umgekehrt würde es ein ganzes Ökosystem geben, dass Beschwerden von Frauen gerne rationalisiert.)

Darfst du gerne machen. Wir alle müssen Scheisse fressen und uns Dinge anhören, die uns nicht passen. Gilt aber auch für dich. Ich habe nach über 6 Jahren Durchlesens solcher und ähnlicher "Weisheiten" in diesem und im alten Forum auch keine Lust mehr, hier auf die Bremse zu drücken. Wieso sollen immer Männer nur in Diskussionen sich zurückhalten?? :frech:

Mir ist es übrigens auch egal, ob der Beitrag auf Seite 4 steht und der Thread schon acht Seiten weiter ist. "Wieso antwortest du dann überhaupt noch drauf??" Weil ich eine Antwort für relevant halte.


Das Dilemma geht so:


1. Für Männer ist es trotzdem rationaler, mehr Frauen anzuschreiben, auch welche, die "über den eigenen Ansprüchen" sind: Ein generiertes Beispiel:

Die Dynamik auf Dating-Apps führt dazu, dass Männer tendenziell ihre Ansprüche senken - doch ist diese Strategie überhaupt sinnvoll? Lassen Sie uns zwei mögliche Herangehensweisen vergleichen:

Option 1: Ein Mann konzentriert sich nur auf 40 "weniger populäre" Kandidatinnen
Option 2: Er schreibt diese 40 an, plus 60 weitere "populärere" Kandidatinnen

Mathematische Analyse:
Szenario 1 (nur 40 Kandidatinnen):

40 Frauen werden angeschrieben
Jede bekommt 5 Nachrichten insgesamt
Chance pro Frau = 1/5 = 20%
Gesamtchance auf mindestens eine Antwort = 1 - (0,8)^40 ≈ 45%

Szenario 2 (alle 100):

40 Frauen mit je 5 Nachrichten (1/5 = 20% Chance)
30 Frauen mit je 10 Nachrichten (1/10 = 10% Chance)
30 Frauen mit je 20 Nachrichten (1/20 = 5% Chance)
Gesamtchance = 1 - [(0,8)^40 × (0,9)^30 × (0,95)^30] ≈ 62%

Das Ergebnis zeigt: Die breite Strategie (Szenario 2) führt zu einer deutlich höheren Erfolgswahrscheinlichkeit von 62% gegenüber 45% bei der fokussierten Strategie - auch wenn bei den zusätzlichen 60 Frauen die Einzelwahrscheinlichkeit deutlich geringer ist (10% bzw. 5% statt 20%).
Dies verdeutlicht, dass es statistisch sinnvoll ist, auch Personen anzuschreiben, bei denen man zunächst geringere Chancen vermutet - die höhere Anzahl an Versuchen gleicht die geringere Erfolgswahrscheinlichkeit pro Versuch mehr als aus..


(Man kann das mit unterschiedlichen Zahlen durchrechnen. Ein Einwand wäre noch, dass dies den Algorithmus zerstört und noch negativer für Männer verändert. Bloß sind wir dann in einem Gefangenendilemma, weil es für den einzelnen nur rational ist weniger Likes zu verteilen, wenn alle anderen Männer ebenfalls mitmachen, was nicht der Fall ist. Ich weiß, dann sind die Männer wieder Schuld. :roll: )


2. Hätte Wayfaring_Stranger gesagt, er bekomme keine Matches, hättest du ihm sicherlich so geantwortet: "Tja Jungchen, wie viele Frauen hast du denn angeschrieben? Was, nur so und so viele? Komm, also ein bisschen mehr Einsatz darf man schon erwarten. So läuft das nunmal auf Dating-Apps." - Implikation: Du, Mann, strengst dich nicht genügend an. Du kennst nicht mal die Regeln des Spiels. Es liegt an dir. :dont:


3. Die Anreize sind also als Mann bereits in der Dynamik der Dating-Apps eingearbeitet, nach einiger Zeit seine Ansprüche ganz automatisch herunterzuschrauben. Wie das? So: Der Knackpunkt ist halt, ob man glaubt, dass Männer nach erstem Kontakt mit der harten datign-App-Welt sofort nur rumheulen, Frauen seien zu anspruchsvoll oder das die ihr ursprüngliches Ziel, trotzdem eine Partnerin zu wollen, nicht aus den Augen verlieren. Ich halte die zweite Möglichkeit für wahrscheinlicher.

4. Wayfaring_Stranger ist bereits auf einer Dating-App und beweist damit viel Eier. Etwas, was ich mich in meinem momentanen Zustand zum Beispiel nach für mich beschissenen letzten Monaten, einem fetten Bauch und mit über 30 nicht "mit beiden Beinen im leben stehend" nicht trauen würde. Weil ich meine Chancen gut einschätzen kann. Sie wären bei Null. Seine Versuche, sich da in einer Welt durchzukämpfen, sind anerkennenswert, großartig und an sich positiv hervorzuheben. Wenn du glaubst, es sei leicht auf Dating-Apps zu gehen, dann liegst du falsch. Dazu gehört eine enorme Portion Überwindung dazu. Ich bin von ihm beeindruckt.
Zuletzt geändert von Ferienhaus am Montag 20. Januar 2025, 17:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Cavia »

Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:11
2. Hätte Wayfaring_Stranger gesagt, er bekomme keine Matches, hättest du ihm sicherlich so geantwortet: "Tja Jungchen, wie viele Frauen hast du denn angeschrieben? Was, nur so und so viele? Komm, also ein bisschen mehr Einsatz darf man schon erwarten. So läuft das nunmal auf Dating-Apps." - Implikation: Du, Mann, strengst dich nicht genügend an. Du kennst nicht mal die Regeln des Spiels. Es liegt an dir. :dont:


Nö.
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Ferienhaus »

Cavia hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:18 Nö.
Na klar. Schönen Abend noch und - auch wenn du es nicht glaubst - wie jedem hier ebenfalls dir viel Glück. :hut:
Frauen daten nicht nach unten. Das ist das Gesetz der Welt.

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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Cavia »

Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:21
Cavia hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:18 Nö.
Na klar. Schönen Abend noch und - auch wenn du es nicht glaubst - wie jedem hier ebenfalls dir viel Glück. :hut:
Du hast mir nicht zu unterstellen, was ich schreiben würde.
Wenn dir ein Fels vom Herzen fällt, so fällt er auf den Fuß dir prompt! So ist es nun mal auf der Welt: ein Kummer geht, ein Kummer kommt…

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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Ferienhaus »

Cavia hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:36
Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:21
Cavia hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:18 Nö.
Na klar. Schönen Abend noch und - auch wenn du es nicht glaubst - wie jedem hier ebenfalls dir viel Glück. :hut:
Du hast mir nicht zu unterstellen, was ich schreiben würde.
Doch, weil ich es mir denken kann und die Dynamik "Man findet immer einen Weg, Männer die sich über ihren romantischen Misserfolg zu beschweren, eins mitzugeben" einfach zu oft gelesen habe. :roll:

Du kannst mich gerne zurückangreifen. Ist mir egal.
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Tania »

Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:11 Die Dynamik auf Dating-Apps führt dazu, dass Männer tendenziell ihre Ansprüche senken - doch ist diese Strategie überhaupt sinnvoll? Lassen Sie uns zwei mögliche Herangehensweisen vergleichen:

Option 1: Ein Mann konzentriert sich nur auf 40 "weniger populäre" Kandidatinnen
Option 2: Er schreibt diese 40 an, plus 60 weitere "populärere" Kandidatinnen

Mathematische Analyse:
Szenario 1 (nur 40 Kandidatinnen):

40 Frauen werden angeschrieben
Jede bekommt 5 Nachrichten insgesamt
Chance pro Frau = 1/5 = 20%
Gesamtchance auf mindestens eine Antwort = 1 - (0,8)^40 ≈ 45%

Szenario 2 (alle 100):

40 Frauen mit je 5 Nachrichten (1/5 = 20% Chance)
30 Frauen mit je 10 Nachrichten (1/10 = 10% Chance)
30 Frauen mit je 20 Nachrichten (1/20 = 5% Chance)
Gesamtchance = 1 - [(0,8)^40 × (0,9)^30 × (0,95)^30] ≈ 62%

Das Ergebnis zeigt: Die breite Strategie (Szenario 2) führt zu einer deutlich höheren Erfolgswahrscheinlichkeit von 62% gegenüber 45% bei der fokussierten Strategie - auch wenn bei den zusätzlichen 60 Frauen die Einzelwahrscheinlichkeit deutlich geringer ist (10% bzw. 5% statt 20%).
Dies verdeutlicht, dass es statistisch sinnvoll ist, auch Personen anzuschreiben, bei denen man zunächst geringere Chancen vermutet - die höhere Anzahl an Versuchen gleicht die geringere Erfolgswahrscheinlichkeit pro Versuch mehr als aus..
Diese Rechnerei hat einem Haken: sie geht davon aus, dass eine Frau bei Vorliegen von n Nachrichten eine davon beantworten wird. Und das stimmt definitiv nicht. Manchmal bleiben alle Nachrichten unbeantwortet, manchmal sind von drei vorhandenen Nachrichten alle drei so ansprechend, dass man alle beantwortet.

Mag sein, dass Online-Dating für Männer ein "Numbers Game" ist. Aber für mich als Frau stellt es sich anders da: es ist relativ(*) egal, wie viele Nachrichten ich bekomme - ich beantworte alle, deren Autor oder Inhalt ich interessant finde. Und dieses Interesse hängt u.a. davon ab, ob ich in dem Schreiben Interesse an genau mir erkenne, oder ob da jemand täglich oder wöchentlich 100 Copy-Paste-Nachrichten raushaut, nach dem Motto "Hauptsache irgendeine Frau".

(*) Relativ egal bedeutet: wenn ich mich nach längerer Pause mal wieder einlogge und dann liegen da 20+ Nachrichten rum, und die ersten 15 sind irgendwelcher "Hi wie geht's", "Finde Dein Profil total interessant" oder "Wenn Dein Haus brennen sollte und alle Lebewesen raus sind, welche drei Dinge würdest du noch holen" Kram, dann kann es passieren, dass ich den Rest frustriert lösche.
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Tania »

Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:42
Cavia hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:36
Du hast mir nicht zu unterstellen, was ich schreiben würde.
Doch, weil ich es mir denken kann
Sorry, aber mit dieser Attitüde kannst Du Dir das Online-Dating - oder jede andere Art von Dating - aktuell tatsächlich sparen.

Grundvoraussetzung dafür, einen anderen Menschen kennenzulernen, ist nun mal, dass man zuhört und das glaubt, was besagter Mensch über sich sagt bzw. schreibt. Die Variante "Ich kann mir sowieso denken was Du denkst - und auch wenn Du das Gegenteil behauptest, ich weiß es besser" ist da ausgesprochen kontraproduktiv. Sogar falls Du das Deinem Gegenüber nicht so offen sagen würdest - die Atmosphäre von Misstrauen und Desinteresse lässt sich nicht verbergen.
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Ferienhaus »

Tania hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:49
Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:42
Cavia hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:36
Du hast mir nicht zu unterstellen, was ich schreiben würde.
Doch, weil ich es mir denken kann
Sorry, aber mit dieser Attitüde kannst Du Dir das Online-Dating - oder jede andere Art von Dating - aktuell tatsächlich sparen.
Netter Versuch Tania, bloß machst du - weil du meine Antworten gerade als zu harsch empfindest - meiner Meinung nach einen Fehler. Auch diese Dynamik habe ich schon oft im anderen Forum erlebt:

1. Mann beschwert sich oder verteidigt Männer, die sich beschweren.

2. Die - in einem ganz speziellen Zusammenhang und in einer speziellen Online-Situation geschrieben Antwort und Attitüde - wird als "ultimativer Beweis" aufgefasst, dass sich der (zumeist männliche) Antwortschreiber in jeder Situation genauso verhalten würde.

3. Meistens garniert - auch wenn du das hier nicht tust - mit "Mann zeigt sein wahres Gesicht". :roll:

4. Man unterstellt also der Person, dass dieser zwischen verschiedenen sozialen Situationen nicht unterscheiden kann und plauscht eine Antwort in einer meist hitzigen Online-Situation als Raster für jedes Verhalten auf.

5. Wer sagt, dass dies eigentlich der Fall ist? Auf einer Dating-App ist meine erste Priorität keine Diskussion auf der Metaebene, dass in obskuren AB-Foren und in Diskussionen romantisch Frustrierter gerade gegen Männer die dies vorbringen, gerne gestichelt wird. Sondern Flirten, Spaß, Kennenlernen.

6. "Aber du hast hier trotzdem dein wahres Gesicht gezeigt" - Nein, habe ich nicht und auch Cavia ist kein böser Mensch, der ich unterstellen würde, sie würde immer und überall sticheln. Jeder von uns hat viele Seiten und die Gesichter, die wir zu einem für uns alle emotionalen oder belastenden Thema in Online-Diskussionen zeigen, sind nicht dazu geeignet, uns vollumfänglich zu beurteilen.
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Ferienhaus »

Tania hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:43
Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:11 Die Dynamik auf Dating-Apps führt dazu, dass Männer tendenziell ihre Ansprüche senken - doch ist diese Strategie überhaupt sinnvoll? Lassen Sie uns zwei mögliche Herangehensweisen vergleichen:

Option 1: Ein Mann konzentriert sich nur auf 40 "weniger populäre" Kandidatinnen
Option 2: Er schreibt diese 40 an, plus 60 weitere "populärere" Kandidatinnen

Mathematische Analyse:
Szenario 1 (nur 40 Kandidatinnen):

40 Frauen werden angeschrieben
Jede bekommt 5 Nachrichten insgesamt
Chance pro Frau = 1/5 = 20%
Gesamtchance auf mindestens eine Antwort = 1 - (0,8)^40 ≈ 45%

Szenario 2 (alle 100):

40 Frauen mit je 5 Nachrichten (1/5 = 20% Chance)
30 Frauen mit je 10 Nachrichten (1/10 = 10% Chance)
30 Frauen mit je 20 Nachrichten (1/20 = 5% Chance)
Gesamtchance = 1 - [(0,8)^40 × (0,9)^30 × (0,95)^30] ≈ 62%

Das Ergebnis zeigt: Die breite Strategie (Szenario 2) führt zu einer deutlich höheren Erfolgswahrscheinlichkeit von 62% gegenüber 45% bei der fokussierten Strategie - auch wenn bei den zusätzlichen 60 Frauen die Einzelwahrscheinlichkeit deutlich geringer ist (10% bzw. 5% statt 20%).
Dies verdeutlicht, dass es statistisch sinnvoll ist, auch Personen anzuschreiben, bei denen man zunächst geringere Chancen vermutet - die höhere Anzahl an Versuchen gleicht die geringere Erfolgswahrscheinlichkeit pro Versuch mehr als aus..
Diese Rechnerei hat einem Haken: sie geht davon aus, dass eine Frau bei Vorliegen von n Nachrichten eine davon beantworten wird. Und das stimmt definitiv nicht. Manchmal bleiben alle Nachrichten unbeantwortet, manchmal sind von drei vorhandenen Nachrichten alle drei so ansprechend, dass man alle beantwortet.

Mag sein, dass Online-Dating für Männer ein "Numbers Game" ist. Aber für mich als Frau stellt es sich anders da: es ist relativ(*) egal, wie viele Nachrichten ich bekomme - ich beantworte alle, deren Autor oder Inhalt ich interessant finde. Und dieses Interesse hängt u.a. davon ab, ob ich in dem Schreiben Interesse an genau mir erkenne, oder ob da jemand täglich oder wöchentlich 100 Copy-Paste-Nachrichten raushaut, nach dem Motto "Hauptsache irgendeine Frau".

(*) Relativ egal bedeutet: wenn ich mich nach längerer Pause mal wieder einlogge und dann liegen da 20+ Nachrichten rum, und die ersten 15 sind irgendwelcher "Hi wie geht's", "Finde Dein Profil total interessant" oder "Wenn Dein Haus brennen sollte und alle Lebewesen raus sind, welche drei Dinge würdest du noch holen" Kram, dann kann es passieren, dass ich den Rest frustriert lösche.
Das stimmt alles und der Vorteil, personalisierte Anschreiben mit vorheriger Recherche des Profils zu machen anstatt Massenanschreiben, wurde immer wieder als der bessere Weg zusammengefasst.

Dennoch sorgt das "Real Life" eben dafür, dass dies nicht immer passiert:

1. Muss man pro Anschreiben mehr Zeit und Energie reininvestieren. Vor allem eine größere emotionale Investition.

2. Je mehr Energie man vorher reininvestiert, desto größer die Enttäuschung. Natürlich nicht bei ein paar Körben, aber Man(n) fängt sich offensichtlich trotzdem Körbe genug ein.

3. Wenn die Erfolgsquote nicht signifikant erhöht wird, tritt ein Frustrationseffekt ein und man geht als Mann trotzdem vielleicht zum Massenanschreiben zurück.



Wenn ich Online-Dating/Dating-Apps machen würde, würde ich diesen Tipp natürlich beherzigen. Aber wenn er die Erfolgsquote für den deutlich größeren Aufwand nicht spürbar erhöht, besteht halt trotzdem der Anreiz für den einzelnen Mann, wieder zum Massenanschreiben zurückzukehren. Auch wenn du argumentativ Recht hast und man sich immer Mühe geben sollte.
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Mit müden Augen »

Ach Leute... Könnt ihr diesen dämlichen Dauerstreit "DIE Frauen sind was auch immer" bzw "DIE Männer sind was auch immer" nicht mal lassen? :?
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Tania »

Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:59
2. Die - in einem ganz speziellen Zusammenhang und in einer speziellen Online-Situation geschrieben Antwort und Attitüde - wird als "ultimativer Beweis" aufgefasst, dass sich der (zumeist männliche) Antwortschreiber in jeder Situation genauso verhalten würde.
Das ist jetzt - wenn auch etwas ausführlicher ausgedrückt - eine ähnliche Antwort wie Cavias "Nö". Ich habe Dir etwas unterstellt, Du (derjenige von uns, der Dich besser kennt) hast gesagt, dass es nicht so ist.

Sollten wir jetzt damit weitermachen, dass ich eine Antwort der Form "Doch, weil ich es mir denken kann" schreibe? Oder soll ich Dir einfach glauben, dass Du gerade nicht sonderlich gut drauf bist und zwecks Frustabbau (oder warum auch immer) Cavia angegriffen hast, aber sonst ein total lieber und einfühlsamer Mensch bist, der seinen Gesprächspartnern glaubt, was sie sagen, und sich dabei nicht von den in Frustsituationen in seinem Kopf auftauchenden Gedanken beeinflussen lässt?
Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:59 Sondern Flirten, Spaß, Kennenlernen.
Genau das ist es, was mir in Bezug auf Dich und Online-Dating Sorgen macht. Denn das ist meiner Erfahrung nach (und ich bin ein Mitglied des Geschlechtes, das es da noch leichter hat) zu 90% frustrierend ist. Das mit "Flirten, Spaß, Kennenlernen" kommt nur selten vor. Bist Du momentan so stabil, dass Du die restlichen 90% ertragen kannst, ohne wieder auf Cavia oder irgendwen anders loszugehen?
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Ferienhaus »

Tania hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 18:30
Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:59 Sondern Flirten, Spaß, Kennenlernen.
Genau das ist es, was mir in Bezug auf Dich und Online-Dating Sorgen macht. Denn das ist meiner Erfahrung nach (und ich bin ein Mitglied des Geschlechtes, das es da noch leichter hat) zu 90% frustrierend ist. Das mit "Flirten, Spaß, Kennenlernen" kommt nur selten vor. Bist Du momentan so stabil, dass Du die restlichen 90% ertragen kannst, ohne wieder auf Cavia oder irgendwen anders loszugehen?
Ich verstehe wirklich nicht, wieso du mir diese Frage stellst, wenn ich sie doch bereits nur ein paar Antworten vorher bereits beantwortet habe.

viewtopic.php?p=1379075#p1379075

Und da schrieb ich:
4. Wayfaring_Stranger ist bereits auf einer Dating-App und beweist damit viel Eier. Etwas, was ich mich in meinem momentanen Zustand zum Beispiel nach für mich beschissenen letzten Monaten, einem fetten Bauch und mit über 30 nicht "mit beiden Beinen im leben stehend" nicht trauen würde. Weil ich meine Chancen gut einschätzen kann. Sie wären bei Null.

Ich denke, meine Selbsteinschätzung ist realistisch.
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Pocolino »

Sich Gedanken über Missstände zu machen, ist ja erst mal völlig okay, zum Beispiel beim online Dating und wie das jeweils andere Geschlecht anscheinend handelt. Aber letztlich kann man diesen großen Gesamt-Zustand nicht verändern, sondern nur in diesem Zustand handeln. Und Diskussionen wer es leichter oder schwerer, hat, ändern an der eigenen Lage doch überhaupt nichts.

Und aus der Perspektive eines Mannes gibt es ja durchaus Handlungsmöglichkeiten je nach Person. So kann man versuchen das eigene Erscheinungsbild zu verbessern, durch Sport, neue Kleidung, andere Körperhaltung, Hygiene. Oder man kann versuchen, ein interessanter Mensch zu sein, in dem man neue Hobbys für sich entdeckt und seinen Horizont erweitert.

Jetzt kann man das oberflächlich finden und sich darüber aufregen und jammern. Oder man handelt.
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Tania »

Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 18:37
4. Wayfaring_Stranger ist bereits auf einer Dating-App und beweist damit viel Eier. Etwas, was ich mich in meinem momentanen Zustand zum Beispiel nach für mich beschissenen letzten Monaten, einem fetten Bauch und mit über 30 nicht "mit beiden Beinen im leben stehend" nicht trauen würde. Weil ich meine Chancen gut einschätzen kann. Sie wären bei Null.
Ich denke, meine Selbsteinschätzung ist realistisch.
Das meinte ich nicht. Deine Chancen kann ich nicht einschätzen - die hängen bei Tinder tatsächlich überwiegend von Deinem Foto ab.

Mir ging es nicht um Deine Chancen, sondern darum, ob Du die psychische Belastung durch die Suche verkraften kannst.

Aber egal wie das Argument ist - das Resultat ist eh dasselbe.
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Ferienhaus »

Tania hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 18:42
Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 18:37
4. Wayfaring_Stranger ist bereits auf einer Dating-App und beweist damit viel Eier. Etwas, was ich mich in meinem momentanen Zustand zum Beispiel nach für mich beschissenen letzten Monaten, einem fetten Bauch und mit über 30 nicht "mit beiden Beinen im leben stehend" nicht trauen würde. Weil ich meine Chancen gut einschätzen kann. Sie wären bei Null.
Ich denke, meine Selbsteinschätzung ist realistisch.
Das meinte ich nicht. Deine Chancen kann ich nicht einschätzen - die hängen bei Tinder tatsächlich überwiegend von Deinem Foto ab.

Mir ging es nicht um Deine Chancen, sondern darum, ob Du die psychische Belastung durch die Suche verkraften kannst.

Aber egal wie das Argument ist - das Resultat ist eh dasselbe.
Wobei wir wieder dabei sind, was für eine riesige Sache Online-Dating ist. Und ich betone: Ich habe Online-Dating noch nei ausprobiert. Mein Thread von vor circa drei Wochen hat damit geendet, dass ich gesehen habe - das klappt momentan nicht, als ich mich mal bei Hinge anmelden wollte.

1. Du selber gehst von circa 90 % Frustquote aus. Dies bedeutet, man braucht ein dickes Fell.

2. Ein dickes Fell kann man psychologisch aufbauen, indem man andere Sachen macht, die einem guttun.

3. Die tue ich momentan nicht.

4. Daher wäre meine Frustrationstoleranz auch niedrig.

5. Das es nur das Foto ist, halte ich für falsch. Ich bin kleiner als 1,75 und würde sowieso aussortiert werden.


Übrigens tust du schön darstellen, was für eine riesen Herausforderung Online-Dating für Männer ist:

1. Es gibt meistens nur Absagen oder Körbe oder Ghosting. Gerade für Männer.

2. Trotzdem ist es absoluter Imperativ, immer cool und locker und freundlich zu bleiben. Also auch nach Monaten in der Flirt-Stimmung zu sein.

3. Männliche Beschwerden - selbst wenn man wie Wayfaring das ganze Spiel länger mitgemacht hat - werden von vielen Nutzern gerne als Aufmacher zum Sticheln benutzt.

Diese ganze Dynamik ist drauf ausgerichtet, dass Maximum an strenger Bewertung für Männer zu haben bei einem Minimum an Verständis. Das meine ich mit "genüsslich mitgeben" und das verstößt massiv gegen meinen Gerechtigkeitssinn, wenn man sich nichtmal - vollkommen berechtigerweise - in anonymen Internetforen drüber aufregen darf. Sorry, das ist ein krankes System. Es ist wahrscheinlich nicht änderbar, aber krank trotzdem. Daher möchte ich es fördern, dass sich Männer drüber beschweren dürfen. :?
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Ferienhaus »

Pocolino hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 18:40 Sich Gedanken über Missstände zu machen, ist ja erst mal völlig okay, zum Beispiel beim online Dating und wie das jeweils andere Geschlecht anscheinend handelt. Aber letztlich kann man diesen großen Gesamt-Zustand nicht verändern, sondern nur in diesem Zustand handeln. Und Diskussionen wer es leichter oder schwerer, hat, ändern an der eigenen Lage doch überhaupt nichts.

Und aus der Perspektive eines Mannes gibt es ja durchaus Handlungsmöglichkeiten je nach Person. So kann man versuchen das eigene Erscheinungsbild zu verbessern, durch Sport, neue Kleidung, andere Körperhaltung, Hygiene. Oder man kann versuchen, ein interessanter Mensch zu sein, in dem man neue Hobbys für sich entdeckt und seinen Horizont erweitert.

Jetzt kann man das oberflächlich finden und sich darüber aufregen und jammern. Oder man handelt.
Die Crux an deinem richtigen Beitrag ist nur der: Als Mann öfters kommt es einem manchmal vor, dass man sich denkt, bei der umgekehrten Konstellation, nämlich "Frau beschwert sich über XY", würde eher eine Resonanz kommen wie:

"Da hast du vollkommen Recht. Es ist wichtig, als Frau immer wieder darauf hinzuweisen. Unsere Gesellschaft muss hier noch viel lernen". :dont: :dont: :dont:

(Und wenn es nur Sachen sind wie Es gibt zuviel "Mansplaining" in unserer Gesellschaft.) :roll:
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Reinhard »

Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:11 1. Für Männer ist es trotzdem rationaler, mehr Frauen anzuschreiben, auch welche, die "über den eigenen Ansprüchen" sind: Ein generiertes Beispiel:

(...)

Der Grund, warum man das Anschreiben "oberhalb der eigenen Liga" unterlässt, ist doch ein anderer: Man will sich nicht die Illusionen rauben, dass es was werden könnte und man auf einem guten Weg ist. Also wenn man bei gewissen Zielgruppen mit einer Antwortquote von 10% unterwegs ist (ohne Fakes oder Followersammler), dann kann man sich auf dem Niveau halt sein Durchhalte- und Flirtbereitschaftsniveau halten. Was man so schafft unter den Umständen, das ist wohl individuell verschieden.

Was anderes ist es, wenn du tatsächlich damit rechnest, überhaupt keine Antworten zu kriegen. Dann kannst du dir dein NIchtbeachtetwerden auch von den Supermodels abholen. :hierlang: :lol:
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Ferienhaus »

Reinhard hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 19:48
Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 17:11 1. Für Männer ist es trotzdem rationaler, mehr Frauen anzuschreiben, auch welche, die "über den eigenen Ansprüchen" sind: Ein generiertes Beispiel:

(...)

Der Grund, warum man das Anschreiben "oberhalb der eigenen Liga" unterlässt, ist doch ein anderer: Man will sich nicht die Illusionen rauben, dass es was werden könnte und man auf einem guten Weg ist. Also wenn man bei gewissen Zielgruppen mit einer Antwortquote von 10% unterwegs ist (ohne Fakes oder Followersammler), dann kann man sich auf dem Niveau halt sein Durchhalte- und Flirtbereitschaftsniveau halten. Was man so schafft unter den Umständen, das ist wohl individuell verschieden.

Was anderes ist es, wenn du tatsächlich damit rechnest, überhaupt keine Antworten zu kriegen. Dann kannst du dir dein NIchtbeachtetwerden auch von den Supermodels abholen. :hierlang: :lol:
Wenn bereits bei den Nicht-Supermodels die Ablehnquote extrem hoch ist, warum nicht doch eine riskante Strategie einschlagen und die gleich noch mitnehmen? Macht doch eh keinen Unterschied. ;)

(Ich versuche nur, Erklärungen für Ansätze durchzudeklinieren.)
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Re: Sind Frauen zu anspruchsvoll?

Beitrag von Tania »

Ferienhaus hat geschrieben: Montag 20. Januar 2025, 18:50 Diese ganze Dynamik ist drauf ausgerichtet, dass Maximum an strenger Bewertung für Männer zu haben bei einem Minimum an Verständis. Das meine ich mit "genüsslich mitgeben" und das verstößt massiv gegen meinen Gerechtigkeitssinn, wenn man sich nichtmal - vollkommen berechtigerweise - in anonymen Internetforen drüber aufregen darf. Sorry, das ist ein krankes System. Es ist wahrscheinlich nicht änderbar, aber krank trotzdem. Daher möchte ich es fördern, dass sich Männer drüber beschweren dürfen. :?
Klares Jein. Mal ungeachtet der Tatsache, dass Du Dich über etwas beschwerst, das Du nur vom Hörensagen kennst: der Grundtenor der bisherigen Beschwerden war (vielleicht auch den Threadtitel geschuldet): "Frauen sind zu anspruchsvoll und deswegen schuld an der ganzen OD-Misere" und daraufhin "Männer sind genauso schuld, weil sie Frauen durch ihr exzessiven Anschreiben ein völlig falsches Bild von deren Chancen vermitteln und zu Selektionsverhalten zwingen". Das bringt nur leider niemanden weiter auf dem Weg, Frauen und Männer einander etwas näher zu bringen. Und zu allem Überfluss trifft es auch noch die falschen Adressat/innen. Denn mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit ist hier kaum eine Frau, die sich beim Online-Dating tatsächlich mal zwischen 2 oder gar mehr ernsthaften "Bewerbern" entscheiden musste, und kaum ein Mann, der massenhaft lieblos kopierte Anschreiben rausjagt und dann seine Matches durchgeht und die unattraktiven Frauen wieder rauskickt. Trotzdem werden diese Frauen und Männer mit jedem "die Frauen" und "die Männer" mit verurteilt.

Insofern wäre es vielleicht sinnvoller, sich tatsächlich nur über das fiese System (das nun mal mehr daran verdient, wenn Menschen NICHT fündig werden) zu beschweren. Oder bei jeder Beschwerde einzugrenzen, welche Frauen/Männer genau gemeint sind. Oder - wie Du es ja für Dich aktuell entschieden hast - auf das bewährte "mit den Füßen abstimmen" zurückzugreifen: also das Spiel, das einem nicht gefällt, nicht mitspielen.
Alle unsere Streitereien entstehen daraus, dass einer dem anderen seine Meinung aufzwingen will. (Mahatma Gandhi)
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