Vogel hat geschrieben: ↑Donnerstag 11. April 2024, 16:36
Auch Asperger gehört dazu - und davon gab es im ABtreff doch den ein oder anderen.
Der Anteil bewegt sich wahrscheinlich trotzdem im Promillebereich und es ist nicht gerade zielführend die Probleme von anderen als Beispiel heranzuziehen, wenn es einen selbst nicht betrifft.
Vogel hat geschrieben: ↑Donnerstag 11. April 2024, 16:36
Merkst Du eigentlich nicht, dass Du Dich selbst ein wenig widersprichst?
Nein, tatsächlich sehe ich nicht wie ich mir angeblich selbst widersprechen sollte. Ansonsten kannst du mir natürlich gerne erklären wie ich mir selbst widerspreche.
Vogel hat geschrieben: ↑Donnerstag 11. April 2024, 16:36
Und schau bitte mal genauer hin wer denn sagt, dass er keine Chance mehr sieht- das sind eben nicht wie Du so U30-Menschen. Sondern eher die älteren ABs die vieles ausprobiert haben, aber immer wieder gescheitert sind, und mit der Zeit feststellen mussten, dass die Defizite und die Rückstände immer größer wurden. Oder erkennen müssen, dass es zu spät ist gewisse Dinge aufarbeiten und noch rechtzeitig ändern zu können.
Das lese ich doch ziemlich häufig, dass vieles probiert wurde, aber selten wird es konkret und in Relation gesetzt. Was ist denn, deiner Meinung nach, "vieles"? Ab wann hat man "viel" getan, ab wann hat man wenig getan? Was wurde konkret getan? Wann wurden die Erfahrungen konkret gemacht?
Das beißt sich halt leider auch mit dem vermeintlich rückständigen Datingverhalten, wenn man denn wirklich so viel Erfahrung gesammelt hat. Da dürfte man doch erwarten, dass man ein wenig dazu gelernt hat.
Was mich so ein bisschen triggert ist ja gar nicht die Tatsache, dass jemand keine Erfahrungen im Umgang mit dem anderen Geschlecht hat und seine Probleme damit hat aus sich heraus zu kommen. Mein Problem ist eher, dass gesagt wird, dass es hoffnungslos ist, weil es in der Vergangenheit bei einer geringen Sample Size nicht funktioniert hat und daraus schließt, dass es nichts mehr wird. Jeder der etwas anderes behauptet hätte dann einfach keine Ahnung.
Vogel hat geschrieben: ↑Donnerstag 11. April 2024, 16:36
Wie gesagt- in Deiner Altersklasse mag das so sein. Als ich U30 war, dachte ich damals ähnlich über diverse ABs -und war doch nicht besser.
Ich will gar nicht bezweifeln, dass es U30 schon nochmal anders ist, aber selbst Ü30 lernen sich doch noch genügend Menschen einfach so kennen. Ich arbeite in einer Bar und sehe doch wie auch Ü30 Leute aufeinander zugehen und sich kennenlernen. Es ist definitiv anders als wenn man noch in der Schule oder Studium ist, aber auch auf Arbeit und über die Freunde von Arbeitskollegen lernt man viele Leute kennen. Du schreibst ja, dass du in einem sehr frauenlastigen Beruf arbeitest. Da sollte es doch kein Problem sein, dass man auf einer gemeinsamen Feier auch mal die Kolleginnen oder ihre Freundinnen besser kennenlernt.
Und ich betone es nochmal. Ja, ich weiß, dass es nicht mehr so leicht ist wie in der Schule, aber da kickt dann die Eigenverantwortung nochmal härter rein, weil man ein wenig aus der Masse rausstechen kann, in dem man auf die Leute zugeht und sie aktiv kennenlernt. Natürlich ist das als schüchterne, zurückhaltende und vielleicht ängstliche Person nicht so einfach, aber es wäre doch ein Lösungsansatz, der womöglich besser ist als "Mein Leben ist kacke und ich kann nichts dagegen tun".
Ich nehme mich damit nicht raus, denn auch ich kann nicht so auf Menschen zugehen und sie mal irgendwo hin einladen. Ich kann es besser als früher, aber ich habe immer noch große Probleme damit. Ich weiß aber auch, dass nur ich den Schalter umlegen kann und niemand anderes.
Vogel hat geschrieben: ↑Donnerstag 11. April 2024, 16:36
Kommt darauf an, was Du meinst. Es gab Zeiten, wo ich die Verantwortung übernehmen konnte, und dann teilweise meine Defizite kompensieren konnte.
Was hat dich letztendlich dazu gebracht, dass du es nicht mehr getan hast?