Artikel "Fragwürdige Methoden von "Dating Coaches""

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Silvina
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Artikel "Fragwürdige Methoden von "Dating Coaches""

Beitrag von Silvina »

https://www.tagesschau.de/inland/gesell ... wtab-de-de

Mir ist natürlich klar, dass Einsamkeit und Erfolglosigkeit bei der Partnersuche einen sehr runterziehen können. Dennoch fand ich es etwas erschreckend, was manche sich anscheinend von irgendwelchen Bauernfängern für teures Geld einreden lassen.
RomNey
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Re: Artikel "Fragwürdige Methoden von "Dating Coaches""

Beitrag von RomNey »

Er rät für Dates: "Setz oder stell dich breitbeinig hin."

:lach:

Aber ja, ist echt übel was die da abziehen...
Wenn man sich als jugendlicher dann so einen als Vorbild nimmt, wird es schwer...
I love u and u are Beautiful just the way u are! Never ever give up! - Nick Vujicic
katebe
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Re: Artikel "Fragwürdige Methoden von "Dating Coaches""

Beitrag von katebe »

Danke für den Artikel, er bestätigt meine Skepsis gegenüber Coaches. Ich habe auch schon mal über Coaching nachgedacht, weil diese Hilfe sehr viel leichter zugänglich ist, als z.B. psychologische Beratungsstellen, von Therapien brauchen wir gar nicht erst anfangen. Aber wenn ich dann sowas lese, fühle ich mich bestätigt, dass ich diesen Gedanken verworfen haben. Ich stehe auch Armin Kaser, dessen Angebot im anderen Thread ja durchaus Zustimmung erfahren hat, kritisch gegenüber. Das Problem bei solchen Leuten sind nicht nur die nicht regulierten benötigten Qualifikationen/Ausbildungen, sondern auch, dass niemand ihre Behauptungen überprüfen kann. Na klar haben sie eine 90%ige Erfolgsquote, was sonst? :lol: Wäre ja auch zu schön, wenn einer die Wahrheit sagen würde: „Ja lieber Interessent, du hast Recht, in Wahrheit liegt meine Erfolgsquote nur bei 23%. Kannst du mir bitte trotzdem meine maximal unverschämten Mondpreise zahlen? Mein Porsche finanziert sich schließlich nicht von selbst!“
Levyn
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Re: Artikel "Fragwürdige Methoden von "Dating Coaches""

Beitrag von Levyn »

katebe hat geschrieben: Mittwoch 29. Mai 2024, 08:35 Danke für den Artikel, er bestätigt meine Skepsis gegenüber Coaches. Ich habe auch schon mal über Coaching nachgedacht, weil diese Hilfe sehr viel leichter zugänglich ist, als z.B. psychologische Beratungsstellen, von Therapien brauchen wir gar nicht erst anfangen. Aber wenn ich dann sowas lese, fühle ich mich bestätigt, dass ich diesen Gedanken verworfen haben. Ich stehe auch Armin Kaser, dessen Angebot im anderen Thread ja durchaus Zustimmung erfahren hat, kritisch gegenüber. Das Problem bei solchen Leuten sind nicht nur die nicht regulierten benötigten Qualifikationen/Ausbildungen, sondern auch, dass niemand ihre Behauptungen überprüfen kann. Na klar haben sie eine 90%ige Erfolgsquote, was sonst? :lol: Wäre ja auch zu schön, wenn einer die Wahrheit sagen würde: „Ja lieber Interessent, du hast Recht, in Wahrheit liegt meine Erfolgsquote nur bei 23%. Kannst du mir bitte trotzdem meine maximal unverschämten Mondpreise zahlen? Mein Porsche finanziert sich schließlich nicht von selbst!“
Gibt in dem Bereich einfach zu viele Menschen, die die Einsamkeit von anderen Menschen ausnutzen, um sich selbst zu bereichern. Natürlich wird es auch gute Coaches geben, die das auch sehr ernst mit einem meinen und auch tatsächlich helfen wollen, aber die zu finden, ist halt auch schwer. Letztendlich kann auch nicht jeder Coach mit jedem Menschen etwas anfangen, auch wenn die Menschen ähnliche Probleme haben.
Und klar ist auch, dass oftmals die Erwartungshaltung herrscht, dass der Coach einem eine Beziehung oder wenigstens eine Affäre beschaffen soll, ohne es verbal auszudrücken. Die Bewertungen hängen doch sehr stark davon ab, ob der jeweilige Klient Erfolg hat. Wenn er kein Erfolg hat, dann gibt es halt eine schlechte Bewertung. Wenn er Erfolg hat, dann ist er der Held des Tages.
Am Ende des Tages nimmt der Coach einem auch nicht die Arbeit ab. Wenn man Angst hat Frauen anzusprechen, dann muss man selbst nach dem Coaching immer noch eine Frau ansprechen. Er kann einem zahlreiche Gründe aufzählen, warum die negative Sichtweise vielleicht nicht gerechtfertigt ist und damit den Prozess ein bisschen erleichtern, aber am Ende steht man trotzdem da und muss selbst in Aktion treten.
Ich habe oft das Gefühl, dass Leute in ein Coaching gehen, damit dieser einem den Prozess abnimmt.
Nichtsdestotrotz gibt es schon sehr viele unseriöse Typen, die da einfach nur auf Geld aus sind.
Ampersand
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Re: Artikel "Fragwürdige Methoden von "Dating Coaches""

Beitrag von Ampersand »

Silvina hat geschrieben: Samstag 25. Mai 2024, 16:01 https://www.tagesschau.de/inland/gesell ... wtab-de-de

Mir ist natürlich klar, dass Einsamkeit und Erfolglosigkeit bei der Partnersuche einen sehr runterziehen können. Dennoch fand ich es etwas erschreckend, was manche sich anscheinend von irgendwelchen Bauernfängern für teures Geld einreden lassen.
Der Artikel ist natürlich stark ideologisch geframet, wie es für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk leider oft typisch ist.

Letztendlich zählt der Coach doch genau die Eigenschaften auf, die Frauen attraktiv finden und diese sind nun mal in der Regel immer noch im Einklang mit dem konservativ-traditionellem Männerbild. Das ist doch genau der Hauptgrund, warum Männer beziehungslos bleiben: Sie sind zu passiv, zu wenig zielorientiert sowie nicht selbstbewusst und dominant genug.

Und Druck gehört in einer Leistungsgesellschaft sowieso dazu. Mit dieser Geisteshaltung ebnet die ARD den Abstieg der Bundesrepublik zum Entwicklungsland.

"Generell vermitteln die Coaches ein konservativ-traditionelles Männerbild, das auf der Dominanz des Mannes beruht", so Rüdiger. "

""Männer sollen laut diesen Coaches gesund, stark zielorientiert, aktiv, wenig emotional, reich und potent sein", sagt die Psychologin Johanna Degen. Das baue Druck auf und verletze die männlichen Zuschauer selbst."
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dfg82
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Re: Artikel "Fragwürdige Methoden von "Dating Coaches""

Beitrag von dfg82 »

Ampersand hat geschrieben: Montag 10. Juni 2024, 14:49
Silvina hat geschrieben: Samstag 25. Mai 2024, 16:01 https://www.tagesschau.de/inland/gesell ... wtab-de-de

Mir ist natürlich klar, dass Einsamkeit und Erfolglosigkeit bei der Partnersuche einen sehr runterziehen können. Dennoch fand ich es etwas erschreckend, was manche sich anscheinend von irgendwelchen Bauernfängern für teures Geld einreden lassen.
Der Artikel ist natürlich stark ideologisch geframet, wie es für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk leider oft typisch ist.

Letztendlich zählt der Coach doch genau die Eigenschaften auf, die Frauen attraktiv finden und diese sind nun mal in der Regel immer noch im Einklang mit dem konservativ-traditionellem Männerbild. Das ist doch genau der Hauptgrund, warum Männer beziehungslos bleiben: Sie sind zu passiv, zu wenig zielorientiert sowie nicht selbstbewusst und dominant genug.

Und Druck gehört in einer Leistungsgesellschaft sowieso dazu. Mit dieser Geisteshaltung ebnet die ARD den Abstieg der Bundesrepublik zum Entwicklungsland.

"Generell vermitteln die Coaches ein konservativ-traditionelles Männerbild, das auf der Dominanz des Mannes beruht", so Rüdiger. "

""Männer sollen laut diesen Coaches gesund, stark zielorientiert, aktiv, wenig emotional, reich und potent sein", sagt die Psychologin Johanna Degen. Das baue Druck auf und verletze die männlichen Zuschauer selbst."
Wie frisch aus der FDP-Parteizentrale. :lol:
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