Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Gedanken zum Thema "Absolute Beginner", Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt
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Packeselin2024
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Packeselin2024 »

Und: "Sowas wie du sollte keine Träume und Wünsche haben, insbesondere in Bezug auf Männer nicht."
Lieber dafür gehasst werden, was man ist, als dafür geliebt zu werden, was man nicht ist.
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Tania
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Tania »

Packeselin2024 hat geschrieben: Freitag 17. Mai 2024, 09:47 Und: "Sowas wie du sollte keine Träume und Wünsche haben, insbesondere in Bezug auf Männer nicht."
Ich hoffe, Du hast diese Person inzwischen nachhaltig aus Deinem Leben entfernt. Solche Leute sind einfach Gift ....
Alle unsere Streitereien entstehen daraus, dass einer dem anderen seine Meinung aufzwingen will. (Mahatma Gandhi)
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Packeselin2024
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Packeselin2024 »

Waren mehrere. Ja, habe ich.
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Cavia
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Cavia »

Packeselin2024 hat geschrieben: Freitag 17. Mai 2024, 16:03 Waren mehrere. Ja, habe ich.
Bei mir reichte schon ein "Kann sein, dass du niemanden mehr findest" zum Beenden der Freundschaft.
Wenn dir ein Fels vom Herzen fällt, so fällt er auf den Fuß dir prompt! So ist es nun mal auf der Welt: ein Kummer geht, ein Kummer kommt…

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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Packeselin2024 »

Cavia hat geschrieben: Freitag 17. Mai 2024, 17:39
Packeselin2024 hat geschrieben: Freitag 17. Mai 2024, 16:03 Waren mehrere. Ja, habe ich.
Bei mir reichte schon ein "Kann sein, dass du niemanden mehr findest" zum Beenden der Freundschaft.
Ach, du hattest auch solche Experten. Darunter 2 Idioten (er f. sie schon seit Kindheit) die meinen, hier über das Armenviertel die Herrschaft zu haben.

Bei mir ist halt alles uncool.

Habe jetzt online versucht, auch Wahrheit geschrieben, mal gucken, was raus kommt.
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Seb-X »

Levyn hat geschrieben: Sonntag 12. Mai 2024, 16:21
Seb-X hat geschrieben: Freitag 10. Mai 2024, 18:39
RomNey hat geschrieben: Montag 22. April 2024, 14:02 Wenn ich irgendwas alleine nicht schaffe, macht es doch Sinn sich Hilfe zu holen, statt einfach weiter damit zu leben.
Wie können mir andere Menschen eine Freundin verschaffen, weil ich zu feige bin? Wie können mir andere nachhaltig mehr Selbstbewusstsein geben?
Naja, wenn man grundsätzlich beratungsresistent ist und an sich auch gar nichts ändern möchte, dann ist das in der Tat ziemlich unmöglich.
Das ist keine Antwort. Was heißt beratungsresistent? Können sie diese Probleme für mich lösen oder nicht?
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Seb-X »

RomNey hat geschrieben: Sonntag 12. Mai 2024, 14:25
Seb-X hat geschrieben: Freitag 10. Mai 2024, 18:39
RomNey hat geschrieben: Montag 22. April 2024, 14:02 Wenn ich irgendwas alleine nicht schaffe, macht es doch Sinn sich Hilfe zu holen, statt einfach weiter damit zu leben.
Wie können mir andere Menschen eine Freundin verschaffen, weil ich zu feige bin? Wie können mir andere nachhaltig mehr Selbstbewusstsein geben?
Aber das kannst nur du, aber andere können dir dabei helfen.
Ich sehe nicht, wie mir andere dabei, also bei den von mir genannten Beispielen, helfen können. Da bin ich ganz auf mich allein gestellt, zu 100 %.
Mal ganz davon abgesehen, wer diese anderen sein sollen. Die haben andere Sorgen als sich mit sowas zu beschäftigen.
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Levyn »

Seb-X hat geschrieben: Montag 20. Mai 2024, 18:25 Das ist keine Antwort. Was heißt beratungsresistent? Können sie diese Probleme für mich lösen oder nicht?
Beratungsresistent heißt in dem Fall, dass du bereit bist das Endresultat anzunehmen, aber nicht den Weg dort hingehen willst.
Im Prinzip bist du also jemand, der gerne Millionär wäre, aber lieber 24/7 auf der Couch chillt (Ist nur eine Analogie) und sich darüber beschwert, dass er kein Millionär ist.
Seb-X hat geschrieben: Montag 20. Mai 2024, 18:27 Ich sehe nicht, wie mir andere dabei, also bei den von mir genannten Beispielen, helfen können. Da bin ich ganz auf mich allein gestellt, zu 100 %.
Gehst du denn auch zur Therapie und sagst deinem Therapeuten "Ich hätte gerne eine hübsche, junge Frau, die mich auf jeden Fall optisch attraktiv finden muss. Machen sie mal. Los!"?
Vielleicht, aber auch nur vielleicht, wird dein Problem ja gar nicht dadurch gelöst, in dem man dir einfach eine Freundin da hinstellt.
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Seb-X »

Levyn hat geschrieben: Montag 20. Mai 2024, 21:39
Seb-X hat geschrieben: Montag 20. Mai 2024, 18:25 Das ist keine Antwort. Was heißt beratungsresistent? Können sie diese Probleme für mich lösen oder nicht?
Beratungsresistent heißt in dem Fall, dass du bereit bist das Endresultat anzunehmen, aber nicht den Weg dort hingehen willst.
Im Prinzip bist du also jemand, der gerne Millionär wäre, aber lieber 24/7 auf der Couch chillt (Ist nur eine Analogie) und sich darüber beschwert, dass er kein Millionär ist.
Seb-X hat geschrieben: Montag 20. Mai 2024, 18:27 Ich sehe nicht, wie mir andere dabei, also bei den von mir genannten Beispielen, helfen können. Da bin ich ganz auf mich allein gestellt, zu 100 %.
Gehst du denn auch zur Therapie und sagst deinem Therapeuten "Ich hätte gerne eine hübsche, junge Frau, die mich auf jeden Fall optisch attraktiv finden muss. Machen sie mal. Los!"?
Vielleicht, aber auch nur vielleicht, wird dein Problem ja gar nicht dadurch gelöst, in dem man dir einfach eine Freundin da hinstellt.
Du hast kein bisschen verstanden, worum es mir geht und auch darüberhinaus hast du Unrecht.

Wie hast du es denn geschafft, mit wildfremden Frauen im Alltag in Kontakt und dann mit denen in eine Beziehung zu kommen?

Aber um es dir einfach zu machen: Ich weiß selber, was zu tun ist, nur traue ich mich das kein bisschen. Und genau deshalb: Wieso soll ich anderen von diesen Problemen erzählen, auch wenn es die Beziehung, ob freundschaftlich oder verwandtschaftlich, belastet, wenn sie mir nicht helfen können? Warum? Darum ging es mir - und nicht das, was du nur aufgeschnappt hast, um mir eine reinzuwürgen.
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Settembrini »

Seb-X hat geschrieben: Montag 20. Mai 2024, 23:28 (...) Darum ging es mir - und nicht das, was du nur aufgeschnappt hast, um mir eine reinzuwürgen.
Ich glaube nicht, dass Levyn üble Absichten verfolgte und Dir mit seiner Sicht der Dinge „eine reinwürgen“ wollte. Ich glaube zu erkennen, dass ihr beide für euch unterschiedliche Sichtweisen habt und den anderen überzeugen wollt bzw. eben nicht überzeugen könnt.

Beide Sichtweisen sind für mich selbst völlig respektabel. Die überwiegende Mehrheit wird Levyns Sicht innehaben und das aktive Handeln und die Annahme von der Hilfe anderer zum Ändern des Problems befürworten. Dies ist der Grundgedanke einer jeden Therapie: Erkenne Dein eingeschlagenes Muster und überwinde es dann von selbst, indem du mithilfe kleiner Denkanstöße deinen eigenen Weg aus der Misere findest.
Ich persönlich bin aber jemand, der auch Seb-X in mir wiederfinde: "Wo ihr mich nicht kennt und mich nicht von euch aus analysieren könnt, wie könnt ihr mir da helfen? Ich erkenne zwar meine Schwierigkeiten und habe sie längst analysiert, ohne dass ich eurer bedarf. Aber durch meine Ängste bin ich nicht in der Lage, etwas dagegen zu tun. Und so möchte ich euch nicht damit befeuern, denn eure ewigen Ratschläge (vielleicht gut gemeint aber für mich wirkungslos) tun mir weder gut, noch ändern sie etwas an meinen Problemen."

Habe ich das so in etwa korrekt wiedergegeben oder liege ich da bei euch völlig daneben?
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Seb-X »

Settembrini hat geschrieben: Dienstag 21. Mai 2024, 06:54 Die überwiegende Mehrheit wird Levyns Sicht innehaben und das aktive Handeln und die Annahme von der Hilfe anderer zum Ändern des Problems befürworten.
Darum ging es mir überhaupt nicht, verdammt nochmal. Ich habe nur Beispiele gebracht und die wurden zum Anlass genommen, um vom eigentlichen Thema wegzukommen und dabei noch Unwahrheiten zu behaupten.
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Levyn »

Settembrini hat geschrieben: Dienstag 21. Mai 2024, 06:54 Beide Sichtweisen sind für mich selbst völlig respektabel. Die überwiegende Mehrheit wird Levyns Sicht innehaben und das aktive Handeln und die Annahme von der Hilfe anderer zum Ändern des Problems befürworten. Dies ist der Grundgedanke einer jeden Therapie: Erkenne Dein eingeschlagenes Muster und überwinde es dann von selbst, indem du mithilfe kleiner Denkanstöße deinen eigenen Weg aus der Misere findest.
Ich persönlich bin aber jemand, der auch Seb-X in mir wiederfinde: "Wo ihr mich nicht kennt und mich nicht von euch aus analysieren könnt, wie könnt ihr mir da helfen? Ich erkenne zwar meine Schwierigkeiten und habe sie längst analysiert, ohne dass ich eurer bedarf. Aber durch meine Ängste bin ich nicht in der Lage, etwas dagegen zu tun. Und so möchte ich euch nicht damit befeuern, denn eure ewigen Ratschläge (vielleicht gut gemeint aber für mich wirkungslos) tun mir weder gut, noch ändern sie etwas an meinen Problemen."

Habe ich das so in etwa korrekt wiedergegeben oder liege ich da bei euch völlig daneben?
Hättest es wohl nicht besser beschreiben können.
Seb-X hat geschrieben: Montag 20. Mai 2024, 23:28 Aber um es dir einfach zu machen: Ich weiß selber, was zu tun ist, nur traue ich mich das kein bisschen. Und genau deshalb: Wieso soll ich anderen von diesen Problemen erzählen, auch wenn es die Beziehung, ob freundschaftlich oder verwandtschaftlich, belastet, wenn sie mir nicht helfen können? Warum? Darum ging es mir - und nicht das, was du nur aufgeschnappt hast, um mir eine reinzuwürgen.
Ich meine mich bei deiner Geschichte daran erinnern zu können (korrigiere mich, wenn ich falsch liege), dass du sehr darauf beharrt hast, dass eine Frau dich optisch attraktiv finden muss und du nichts damit anfangen kannst, wenn Frau dich aus anderen Gründen trotzdem attraktiv findet. Für dich sei es ein Kriterium gewesen, dass sie dich sieht und dich optisch direkt ansprechend findet.
Gefüttert durch deine Erwartungshaltung wie der "Idealzustand" zu sein hat, kam ich zu dem Schluss, dass du es wohl nicht anders sehen willst. Auf mich wirkst du daher so als wenn du eine Schablone hast und wenn die nicht passt, dann ist alles verloren.
Und da geht es dann auch wieder um den Titel des Threads. Man könnte ja mit anderen Menschen sprechen, die einem dann helfen könnten seine eigenen Muster zu hinterfragen.
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Seb-X »

Levyn hat geschrieben: Dienstag 21. Mai 2024, 17:31 Gefüttert durch deine Erwartungshaltung wie der "Idealzustand" zu sein hat, kam ich zu dem Schluss, dass du es wohl nicht anders sehen willst.
Bezogen darauf, dass ich äußerlich attraktiv wahrgenommen werden möchte, bleibe ich stur bei diesem Idealzustand. Ich kann mich noch zu gut an Ablehnung aufgrund des Äußeren in der Jugend zurückerinnern.
Ja, das will ich auch nicht anders sehen. Ich habe ja auch bestimmte Ansprüche und weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht gut geht, diese wegzuleugnen.
Und mein Problem ist mangelnder Mut, nichts anderes. Daran ändern auch andere Ansprüche nichts.
In meinem Freundeskreis brauche ich gar nicht erst zu fragen. "Mit dem Datingkram habe ich nichts am Hut." oder "Es liegt an den Frauen, nicht an dir." Alles sehr hilfreich.
Levyn hat geschrieben: Dienstag 21. Mai 2024, 17:31 Man könnte ja mit anderen Menschen sprechen, die einem dann helfen könnten seine eigenen Muster zu hinterfragen.
Ich hinterfrage ständig. Ich grüble pausenlos. Ich bin voller Zukunftsangst. Für mich wäre es mal besser, kaum noch zu denken. Hinterfragen ist Teil des Problems, nicht der Lösung.
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Levyn »

Seb-X hat geschrieben: Dienstag 21. Mai 2024, 17:38 Ich hinterfrage ständig. Ich grüble pausenlos. Ich bin voller Zukunftsangst. Für mich wäre es mal besser, kaum noch zu denken. Hinterfragen ist Teil des Problems, nicht der Lösung.
Sehe ich doch ein wenig anders, weil ich das Grübeln aus meiner depressiven Phasen noch sehr gut in Erinnerung habe. Es heißt ja nicht umsonst "grübeln". Man macht sich über Dinge Gedanken, die man nicht verändern kann, aber verändern will.
Aber wie gesagt. Du bist da, meiner Meinung nach, festgefahren und daher rede ich dir da auch nicht weiter rein. You do you.
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Cavia
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Cavia »

Was ist eigentlich dieses Grübeln genau? Ich konnte nie beantworten, ob ich grüble.
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Seb-X »

Levyn hat geschrieben: Dienstag 21. Mai 2024, 20:00
Seb-X hat geschrieben: Dienstag 21. Mai 2024, 17:38 Ich hinterfrage ständig. Ich grüble pausenlos. Ich bin voller Zukunftsangst. Für mich wäre es mal besser, kaum noch zu denken. Hinterfragen ist Teil des Problems, nicht der Lösung.
Sehe ich doch ein wenig anders, weil ich das Grübeln aus meiner depressiven Phasen noch sehr gut in Erinnerung habe. Es heißt ja nicht umsonst "grübeln". Man macht sich über Dinge Gedanken, die man nicht verändern kann, aber verändern will.
Aber wie gesagt. Du bist da, meiner Meinung nach, festgefahren und daher rede ich dir da auch nicht weiter rein. You do you.
Was ist daran falsch, an Zielen festzuhalten? Warum soll ich mir nur deswegen Ziele setzen, weil sie leicht zu erreichen sind, aber sie gar nicht wirklich will?
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Tania
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Tania »

Seb-X hat geschrieben: Mittwoch 22. Mai 2024, 12:23 Was ist daran falsch, an Zielen festzuhalten? Warum soll ich mir nur deswegen Ziele setzen, weil sie leicht zu erreichen sind, aber sie gar nicht wirklich will?
Falsch ist nichts daran. Aber die meisten Menschen brauchen ab und zu mal ein Erfolgserlebnis, um seelisch gesund zu bleiben und daraus die Kraft zu schöpfen, das gesetzte große Ziel zu verfolgen. Deswegen: es ist nicht falsch, sich ein großes, schwer erreichbares Ziel zu setzen. Falsch wäre es allerdings m.E., wenn man dabei vergisst, sich kleine, erreichbare Ziele zu setzen und sich über diese Erfolge zu freuen.

Optimal wäre natürlich, wenn besagte kleine Ziele Zwischenschritte auf dem Weg zum großen Ziel wären - aber das ist manchmal schwer. Wäre mein Ziel eine Hochzeit mit George Clooney, kann ich ja schlecht als Zwischenschritt den erreichbaren Herrn Müller von nebenan, der mir aber leider nicht gefällt, heiraten. Aber ich könnte sagen "Ich räum jetzt die Küche auf". Wenn ich das schaffe, habe ich den Stolz auf meinen Erfolg, fühle mich in meiner Küche wohler, und sollte George tatsächlich mal vor der Tür stehen, kann ich ihm einen Nespresso kochen :)
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Levyn »

Seb-X hat geschrieben: Mittwoch 22. Mai 2024, 12:23
Levyn hat geschrieben: Dienstag 21. Mai 2024, 20:00
Seb-X hat geschrieben: Dienstag 21. Mai 2024, 17:38 Ich hinterfrage ständig. Ich grüble pausenlos. Ich bin voller Zukunftsangst. Für mich wäre es mal besser, kaum noch zu denken. Hinterfragen ist Teil des Problems, nicht der Lösung.
Sehe ich doch ein wenig anders, weil ich das Grübeln aus meiner depressiven Phasen noch sehr gut in Erinnerung habe. Es heißt ja nicht umsonst "grübeln". Man macht sich über Dinge Gedanken, die man nicht verändern kann, aber verändern will.
Aber wie gesagt. Du bist da, meiner Meinung nach, festgefahren und daher rede ich dir da auch nicht weiter rein. You do you.
Was ist daran falsch, an Zielen festzuhalten? Warum soll ich mir nur deswegen Ziele setzen, weil sie leicht zu erreichen sind, aber sie gar nicht wirklich will?
Sind ja keine Ziele, die man erreichen will, sondern Ziele von einem Idealzustand, den man sich selbst wünscht, aber zu dem man die ganze Zeit überlegt wie man ihn erreicht, ohne tatsächlich Aktion auszuführen, um dort hinzukommen. Wenn sich die Gedanken ständig darum drehen wie unzulänglich man ist, weil man ja nicht so ist wie man gerne sein würde, dann ist das einfach kein produktives "Nachdenken", sondern Grübeln. Es kommt eben kein Ergebnis dabei raus, sondern man landet immer in dem selben Gedankenkarussel, welches einen Mürbe macht. Hinzu kommt ja wahrscheinlich auch noch die Reue über die vermeintlich verpassten Jahre und wie weit man hätte sein können, wenn das Leben eine ganz andere Wendung genommen hätte, aber man immer älter wird.
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von RomNey »

Cavia hat geschrieben: Dienstag 21. Mai 2024, 20:40 Was ist eigentlich dieses Grübeln genau? Ich konnte nie beantworten, ob ich grüble.
Kurz gefasst würde ich sagen, zielloses denken?!

Ich habe in meinem Leben ohne Ende gegrübelt.
Am meisten vermutlich vor dem Einschlafen.
Ich glaube bei mir war dies vor allem durch sehr viel Angst genährt.
Es ging immer um unangenehme Situationen die den nächsten Tag passieren könnten.

Auf dem Weg zur Schule /Ausbildung /Beruf ging es um eben diese. Wenn mich nicht gerade andere Sachen beschäftigt haben, wie ein kleiner pickel, wo bestimmt alle drauf gucken oder ein Loch in der Hose wo bestimmt alle drüber lachen und so nonsense...

Die unangenehmen Situationen waren dann vor allem Mobbing von Mitschülern oder Eltern oder sonstwem.

Habe mir immer Szenarien vorgestellt die passieren könnten und wie ich dann am besten reagiere.
Diese Szenarien sind natürlich nie eingetreten und ich wäre auch nie fähig gewesen so zu handeln wie ich mir vorher zurecht gelegt habe.
Wobei das was ich mir ergrübelt habe auch immer unrealistischer und abstrakter wurde.

Ich denke jeder tut es. Aber nicht so derbe viel, das war sehr ungesund.
Ich erwische mich ab und zu es immer noch zun tun, aber das ist dann mehr deswegen weil ich verträumt bin und nicht weil ich Angst hat.
Also verglichen zu früher tue ich es wohl nur noch 1% und das finde ich richtig geil 😎🥳
Seb-X hat geschrieben: Dienstag 21. Mai 2024, 12:42 ...
...
verdammt nochmal.
...
noch Unwahrheiten zu behaupten.
...
Finde es krass wie dich das triggert.
Was fur Unwahrheiten denn?
Vermutlich alles was wir hier schreiben?
Seb-X hat geschrieben: Montag 20. Mai 2024, 18:27 ...
Ich sehe nicht, wie mir andere dabei, also bei den von mir genannten Beispielen, helfen können. Da bin ich ganz auf mich allein gestellt, zu 100 %.
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Weil nach der Aussage müssen wir davon ausgehen.
Ich meine mich zu erinnern das du dich mal mehr geöffnet hast, versucht hast an dir zu arbeiten.
Ich dich als sympatischen dude kennen gelernt habe, der wie wir alle Probleme hat aber dran arbeitet.
Das ist dann irgendwann umgekippt in, keiner kann mir helfen, ihr habt alle keine Ahnung,ich weiß alles besser.
Also so kommt es mir zumindest vor.
Und so ist es auch in meinen Augen verschwendete Energie und Zeit weil es alles nur abprallt.
Levyn hat geschrieben: Dienstag 21. Mai 2024, 20:00 ...
Aber wie gesagt. Du bist da, meiner Meinung nach, festgefahren und daher rede ich dir da auch nicht weiter rein. You do you.
Schließe mich da Levyn an, you do you.
I love u and u are Beautiful just the way u are! Never ever give up! - Nick Vujicic
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Re: Andere mit eigenen Problemen (nicht) belasten -> Warum?

Beitrag von Seb-X »

Levyn hat geschrieben: Mittwoch 22. Mai 2024, 15:07 Hinzu kommt ja wahrscheinlich auch noch die Reue über die vermeintlich verpassten Jahre und wie weit man hätte sein können, wenn das Leben eine ganz andere Wendung genommen hätte, aber man immer älter wird.
Diese Reue hab ich schon längst. Damit es nicht noch schlimmer wird, ist Müßiggang keine gangbare Option. Dann sich lieber beim Sport quälen.
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