Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

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Levyn
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Levyn »

Vogel hat geschrieben: Mittwoch 10. April 2024, 17:35 Mit solchen Aussagen begibt man sich auf dünnes Eis, weil es auch leicht verstanden werden kann als das man nur genügend tun müsste, um an eine Beziehung zu kommen- und hast Du es nicht geschafft, bist Du selbst Schuld- und das halte ich gerade heutzutage für sehr schwierig, vor allem wenn man älter wird. Die Dinge sind komplexer als sie erscheinen.
Von Schuld würde ich hier auch nicht sprechen, aber es ist dennoch jeder für sich selbst verantwortlich. Wenn ich mir so die AB-Geschichten von vielen ABs hier durchlese, dann sehe ich viele Parallelen zu mir. Überwiegend lese ich eine Angst vor Ablehnung, so dass man sich kaum traut einen Schritt nach vorne zu machen und seine wahren Intentionen zu offenbaren. Da bleibt man dann lieber der nette und umgängliche Freund, der wenigstens Kontakt hat.
Da sehe ich mich selbst dann schon in der Verantwortung mich aus dieser komfortablen Position hinaus zu wagen.
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time4change
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von time4change »

Levyn hat geschrieben: Mittwoch 10. April 2024, 18:47 ... Überwiegend lese ich eine Angst vor Ablehnung, so dass man sich kaum traut einen Schritt nach vorne zu machen und seine wahren Intentionen zu offenbaren. ...
Ein Problem beim Kennenlernen im sogenannten und gerne empfohlenen "warmen Umfeld" ...

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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Levyn »

time4change hat geschrieben: Mittwoch 10. April 2024, 19:07
Levyn hat geschrieben: Mittwoch 10. April 2024, 18:47 ... Überwiegend lese ich eine Angst vor Ablehnung, so dass man sich kaum traut einen Schritt nach vorne zu machen und seine wahren Intentionen zu offenbaren. ...
Ein Problem beim Kennenlernen im sogenannten und gerne empfohlenen "warmen Umfeld" ...

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Ja, das ist richtig. Online hat dann wiederum seine eigenen Einschränkungen. Man ist viel oberflächlicher oder fühlt sich den Menschen nicht wirklich verpflichtet.
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Vogel »

Levyn hat geschrieben: Mittwoch 10. April 2024, 18:47
Von Schuld würde ich hier auch nicht sprechen, aber es ist dennoch jeder für sich selbst verantwortlich. Wenn ich mir so die AB-Geschichten von vielen ABs hier durchlese, dann sehe ich viele Parallelen zu mir. Überwiegend lese ich eine Angst vor Ablehnung, so dass man sich kaum traut einen Schritt nach vorne zu machen und seine wahren Intentionen zu offenbaren. Da bleibt man dann lieber der nette und umgängliche Freund, der wenigstens Kontakt hat.
Da sehe ich mich selbst dann schon in der Verantwortung mich aus dieser komfortablen Position hinaus zu wagen.
Weder Schuld, noch Verantwortung finde ich passend. Natürlich jeder trägt für sich die Verantwortung- wir sind erwachsene Menschen.

Nur sind dem Grenzen gesetzt: Ich bin beruflich in Medizin und Pflege unterwegs- aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass es nicht nur an der Verantwortung des Einzelnen liegt, wenn eine Therapie nicht hinhaut, sogar schiefgeht. Oft genug liegt es tatsächlich auch am Therapeuten, die Umstände und Bedingungen. Nicht jeder hat all die dazu notwendigen Ressourcen ( damit sind nicht allein die finanziellen gemeint!), um alles schaffen zu können, oder unveränderbare Grundfaktoren kompensieren zu können - z.B. Autismus ist nicht heilbar, und daher schaffen es die wenigsten Autisten ihre sozialen Defizite ausreichend zu kompensieren. Da braucht es schon Hilfe, sowie genügend Geduld und Toleranz von aussen.

Was für Dich gilt, gilt daher noch lange nicht für andere. Hier wird mir zu viel von sich aus gegangen, und zuviel über den Kamm geschoren.

Nochmals zur Erinnerung: die Ursachen sind individuell- nicht jeder AB ist AB, weil er Angst hat vor Ablehnung. Manche ABs sind einfach nicht attraktiv genug- sowohl körperlich wie auch sozial. Manchen ABs fehlt das Umfeld. Etc, etc., etc.
Manches lässt sich tatächlich ändern, manches nicht - und oft übersteigen die notwendigen Massnahmen das was tatsächlich geleistet werden kann.

Es ist leider nicht so: zeig nur genügend Verantwortung für sich selbst, dann klappt es schon. So einfach ist es leider nicht.
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Levyn »

Vogel hat geschrieben: Mittwoch 10. April 2024, 19:58 Nur sind dem Grenzen gesetzt: Ich bin beruflich in Medizin und Pflege unterwegs- aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass es nicht nur an der Verantwortung des Einzelnen liegt, wenn eine Therapie nicht hinhaut, sogar schiefgeht. Oft genug liegt es tatsächlich auch am Therapeuten, die Umstände und Bedingungen. Nicht jeder hat all die dazu notwendigen Ressourcen ( damit sind nicht allein die finanziellen gemeint!), um alles schaffen zu können, oder unveränderbare Grundfaktoren kompensieren zu können - z.B. Autismus ist nicht heilbar, und daher schaffen es die wenigsten Autisten ihre sozialen Defizite ausreichend zu kompensieren. Da braucht es schon Hilfe, sowie genügend Geduld und Toleranz von aussen.
Aus dem Grund kann eine Psychoterapie hilfreich sein, um zu ergründen welche Umstände und Faktoren es sind, die es einem erschweren den AB-Status abzulegen.
Ja, auch Menschen mit Downsyndrom oder Menschen ohne Arme und Beine haben es sehr viel schwerer im Dating. Das ist aber nun auch kein Geheimnis und ich gehe mal nicht davon aus, dass das auf viele hier im Forum zutrifft.
Vogel hat geschrieben: Mittwoch 10. April 2024, 19:58 Was für Dich gilt, gilt daher noch lange nicht für andere. Hier wird mir zu viel von sich aus gegangen, und zuviel über den Kamm geschoren.
Mir persönlich wird zu viel davon ausgegangen, dass einem die Hände gebunden sein sollen oder die Handlungsoptionen nicht realistisch erscheinen. Auch in einer Therapie wird man langfristig nicht darum herumkommen selbst die Zügel in die Hand zu nehmen.
Vogel hat geschrieben: Mittwoch 10. April 2024, 19:58 Nochmals zur Erinnerung: die Ursachen sind individuell- nicht jeder AB ist AB, weil er Angst hat vor Ablehnung. Manche ABs sind einfach nicht attraktiv genug- sowohl körperlich wie auch sozial. Manchen ABs fehlt das Umfeld. Etc, etc., etc.
Manches lässt sich tatächlich ändern, manches nicht - und oft übersteigen die notwendigen Massnahmen das was tatsächlich geleistet werden kann.
Habe ich je behauptet, dass JEDER AB darunter leidet? Es ist nur auffallend häufig zu lesen. Klar sind die Ursachen da sehr individuell, aber für mich ist nur entscheidend welche Handlungsoptionen man wählen kann. Ständig davon auszugehen, dass der status quo nicht geändert werden kann, ist für mich keine Option.
Oftmals wissen die Betroffenen auch ganz genau, was sie tun sollten, aber schaffen es nicht über ihren Schatten zu springen. Da kann dann eine Therapie oder sogar ein Coaching ansetzen.
Vogel hat geschrieben: Mittwoch 10. April 2024, 19:58 Es ist leider nicht so: zeig nur genügend Verantwortung für sich selbst, dann klappt es schon. So einfach ist es leider nicht.
Sehe ich ein wenig anders. Ich glaube schon, dass die Verantwortung für einen selbst schon mit die größte Rolle spielt. Natürlich nur im Hinblick auf den Datingkontext.

Letztendlich stellt sich aber auch die Frage: Trifft es denn auf Dich zu?
Ob ein anderer AB dann möglicherweise an einer unheilbaren Krankheit leidet und er nur noch zwei Jährchen zu leben hat, sollte dann keine Rolle spielen.
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Vogel »

Levyn hat geschrieben: Mittwoch 10. April 2024, 23:27
Ja, auch Menschen mit Downsyndrom oder Menschen ohne Arme und Beine haben es sehr viel schwerer im Dating. Das ist aber nun auch kein Geheimnis und ich gehe mal nicht davon aus, dass das auf viele hier im Forum zutrifft.
Auch Asperger gehört dazu - und davon gab es im ABtreff doch den ein oder anderen.
Levyn hat geschrieben: Mittwoch 10. April 2024, 23:27 Mir persönlich wird zu viel davon ausgegangen, dass einem die Hände gebunden sein sollen oder die Handlungsoptionen nicht realistisch erscheinen. Auch in einer Therapie wird man langfristig nicht darum herumkommen selbst die Zügel in die Hand zu nehmen. ...

Habe ich je behauptet, dass JEDER AB darunter leidet? Es ist nur auffallend häufig zu lesen. Klar sind die Ursachen da sehr individuell, aber für mich ist nur entscheidend welche Handlungsoptionen man wählen kann. Ständig davon auszugehen, dass der status quo nicht geändert werden kann, ist für mich keine Option.
Oftmals wissen die Betroffenen auch ganz genau, was sie tun sollten, aber schaffen es nicht über ihren Schatten zu springen. Da kann dann eine Therapie oder sogar ein Coaching ansetzen.
Merkst Du eigentlich nicht, dass Du Dich selbst ein wenig widersprichst?
Und schau bitte mal genauer hin wer denn sagt, dass er keine Chance mehr sieht- das sind eben nicht wie Du so U30-Menschen. Sondern eher die älteren ABs die vieles ausprobiert haben, aber immer wieder gescheitert sind, und mit der Zeit feststellen mussten, dass die Defizite und die Rückstände immer größer wurden. Oder erkennen müssen, dass es zu spät ist gewisse Dinge aufarbeiten und noch rechtzeitig ändern zu können.
Levyn hat geschrieben: Mittwoch 10. April 2024, 23:27 Sehe ich ein wenig anders. Ich glaube schon, dass die Verantwortung für einen selbst schon mit die größte Rolle spielt. Natürlich nur im Hinblick auf den Datingkontext.
Wie gesagt- in Deiner Altersklasse mag das so sein. Als ich U30 war, dachte ich damals ähnlich über diverse ABs -und war doch nicht besser.
Levyn hat geschrieben: Mittwoch 10. April 2024, 23:27 Letztendlich stellt sich aber auch die Frage: Trifft es denn auf Dich zu?
Kommt darauf an, was Du meinst. Es gab Zeiten, wo ich die Verantwortung übernehmen konnte, und dann teilweise meine Defizite kompensieren konnte. Und auch Zeiten- gerade von Säugling bis Jugendalter - wo ich es nicht konnte und auch erst lange hinter her erkennen konnte, was hätte anders laufen können, aber ich schon damals nicht in der Hand habe können.
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Aurel »

Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 16:36
Levyn hat geschrieben: Mittwoch 10. April 2024, 23:27 Letztendlich stellt sich aber auch die Frage: Trifft es denn auf Dich zu?
Kommt darauf an, was Du meinst. Es gab Zeiten, wo ich die Verantwortung übernehmen konnte, und dann teilweise meine Defizite kompensieren konnte. Und auch Zeiten- gerade von Säugling bis Jugendalter - wo ich es nicht konnte und auch erst lange hinter her erkennen konnte, was hätte anders laufen können, aber ich schon damals nicht in der Hand habe können.
Die ganze Diskussion läuft hier auf einer sehr grundsätzlichen Ebene, sehr allgemein, mit vielen unklaren Begriffen. Du sprichst laufend von Defiziten, Rückständen, Bedingungen, Umstände usw.

Aber was konkret meinst du eigentlich damit, mach es doch mal konkret, am besten an dir… was hast du erlebt als Defizite, mangelnde Ressourcen, Rückstände, Umstände, die dir im Weg standen.? Wie bist du damit umgegangen? Wie gehst du heute damit um? Denn du scheinst ja einiges an Erfahrung zu haben. Dann würde das ganze auch greifbarer…und nicht so allgemein/grundsätzlich…und andere hier im Forum könnten davon eher profitieren…
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Vogel »

Aurel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 17:01 Die ganze Diskussion läuft hier auf einer sehr grundsätzlichen Ebene, sehr allgemein, mit vielen unklaren Begriffen. Du sprichst laufend von Defiziten, Rückständen, Bedingungen, Umstände usw.

Aber was konkret meinst du eigentlich damit, mach es doch mal konkret, am besten an dir… was hast du erlebt als Defizite, mangelnde Ressourcen, Rückstände, Umstände, die dir im Weg standen.? Wie bist du damit umgegangen? Wie gehst du heute damit um? Denn du scheinst ja einiges an Erfahrung zu haben. Dann würde das ganze auch greifbarer…und nicht so allgemein/grundsätzlich…und andere hier im Forum könnten davon eher profitieren…
Möchte ich hier nicht tun- erstens hat es schon nix mehr mit dem Thema von Kasers Beratungsangebot zu tun, und zweitens finde ich nicht, das es sich um mich hier drehen sollte. Außerdem sind es sehr persönliche, fast intime Dinge- dafür ist der Bereich - gar das Forum - zu ungeschützt.
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Aurel »

Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 17:28
Aurel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 17:01 ...
Möchte ich hier nicht tun- erstens hat es schon nix mehr mit dem Thema von Kasers Beratungsangebot zu tun, und zweitens finde ich nicht, das es sich um mich hier drehen sollte. Außerdem sind es sehr persönliche, fast intime Dinge- dafür ist der Bereich - gar das Forum - zu ungeschützt.
O.K....verstehe ich
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Levyn »

Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 16:36 Auch Asperger gehört dazu - und davon gab es im ABtreff doch den ein oder anderen.
Der Anteil bewegt sich wahrscheinlich trotzdem im Promillebereich und es ist nicht gerade zielführend die Probleme von anderen als Beispiel heranzuziehen, wenn es einen selbst nicht betrifft.
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 16:36 Merkst Du eigentlich nicht, dass Du Dich selbst ein wenig widersprichst?
Nein, tatsächlich sehe ich nicht wie ich mir angeblich selbst widersprechen sollte. Ansonsten kannst du mir natürlich gerne erklären wie ich mir selbst widerspreche.
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 16:36 Und schau bitte mal genauer hin wer denn sagt, dass er keine Chance mehr sieht- das sind eben nicht wie Du so U30-Menschen. Sondern eher die älteren ABs die vieles ausprobiert haben, aber immer wieder gescheitert sind, und mit der Zeit feststellen mussten, dass die Defizite und die Rückstände immer größer wurden. Oder erkennen müssen, dass es zu spät ist gewisse Dinge aufarbeiten und noch rechtzeitig ändern zu können.
Das lese ich doch ziemlich häufig, dass vieles probiert wurde, aber selten wird es konkret und in Relation gesetzt. Was ist denn, deiner Meinung nach, "vieles"? Ab wann hat man "viel" getan, ab wann hat man wenig getan? Was wurde konkret getan? Wann wurden die Erfahrungen konkret gemacht?
Das beißt sich halt leider auch mit dem vermeintlich rückständigen Datingverhalten, wenn man denn wirklich so viel Erfahrung gesammelt hat. Da dürfte man doch erwarten, dass man ein wenig dazu gelernt hat.
Was mich so ein bisschen triggert ist ja gar nicht die Tatsache, dass jemand keine Erfahrungen im Umgang mit dem anderen Geschlecht hat und seine Probleme damit hat aus sich heraus zu kommen. Mein Problem ist eher, dass gesagt wird, dass es hoffnungslos ist, weil es in der Vergangenheit bei einer geringen Sample Size nicht funktioniert hat und daraus schließt, dass es nichts mehr wird. Jeder der etwas anderes behauptet hätte dann einfach keine Ahnung.
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 16:36 Wie gesagt- in Deiner Altersklasse mag das so sein. Als ich U30 war, dachte ich damals ähnlich über diverse ABs -und war doch nicht besser.
Ich will gar nicht bezweifeln, dass es U30 schon nochmal anders ist, aber selbst Ü30 lernen sich doch noch genügend Menschen einfach so kennen. Ich arbeite in einer Bar und sehe doch wie auch Ü30 Leute aufeinander zugehen und sich kennenlernen. Es ist definitiv anders als wenn man noch in der Schule oder Studium ist, aber auch auf Arbeit und über die Freunde von Arbeitskollegen lernt man viele Leute kennen. Du schreibst ja, dass du in einem sehr frauenlastigen Beruf arbeitest. Da sollte es doch kein Problem sein, dass man auf einer gemeinsamen Feier auch mal die Kolleginnen oder ihre Freundinnen besser kennenlernt.
Und ich betone es nochmal. Ja, ich weiß, dass es nicht mehr so leicht ist wie in der Schule, aber da kickt dann die Eigenverantwortung nochmal härter rein, weil man ein wenig aus der Masse rausstechen kann, in dem man auf die Leute zugeht und sie aktiv kennenlernt. Natürlich ist das als schüchterne, zurückhaltende und vielleicht ängstliche Person nicht so einfach, aber es wäre doch ein Lösungsansatz, der womöglich besser ist als "Mein Leben ist kacke und ich kann nichts dagegen tun".
Ich nehme mich damit nicht raus, denn auch ich kann nicht so auf Menschen zugehen und sie mal irgendwo hin einladen. Ich kann es besser als früher, aber ich habe immer noch große Probleme damit. Ich weiß aber auch, dass nur ich den Schalter umlegen kann und niemand anderes.
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 16:36 Kommt darauf an, was Du meinst. Es gab Zeiten, wo ich die Verantwortung übernehmen konnte, und dann teilweise meine Defizite kompensieren konnte.
Was hat dich letztendlich dazu gebracht, dass du es nicht mehr getan hast?
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Vogel »

Levyn hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 18:37 ...
Natürlich ist das als schüchterne, zurückhaltende und vielleicht ängstliche Person nicht so einfach, aber es wäre doch ein Lösungsansatz, der womöglich besser ist als "Mein Leben ist kacke und ich kann nichts dagegen tun".
...
Denkst Du wirklich, ich oder viele andere denken hier so? Aha, alles klar- dann wundert mich bei Dir gar nix mehr! Ich empfinde es als ziemlich abwertend.
Levyn hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 18:37
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 16:36 Kommt darauf an, was Du meinst. Es gab Zeiten, wo ich die Verantwortung übernehmen konnte, und dann teilweise meine Defizite kompensieren konnte.
Was hat dich letztendlich dazu gebracht, dass du es nicht mehr getan hast?
Ich tue es immer noch - aber ich kann nur für mich und mein Tun Verantwortung im Heute übernehmen. Nicht für andere Menschen; nicht für Dinge die in der Vergangenheit durch andere verursacht wurde, und vor allem auch nicht dann wenn aufgrund äußerer Umstände wie z.B. in Phasen der Depression man behindert wird volle Verantwortung für sich zu übernehmen- im übrigen Symptom und Wesen jeder Krankheit und Syndrome. Da wo es mir gelang Verantwortung, nutzte ich es auch und konnte für mich Erfolge erringen. Aber insgesamt nocht nicht das erreicht, was ich eigentlich erreichen wollte.

Wäre dem alles nicht so- ich wäre nicht AB.


Der eine Widerspruch bei Dir liegt darin, dass Du einerseits vehement forderst, die Zügel selbst in die Hand zu nehmen, selbst den Schalter umlegen zu müssen- andererseits aber dann Therapie vorschlägst. Therapien fordern immer eine Mitarbeit des Betroffenen- aber ohne Therapeut geht trotzdem schon mal gar nix- also nicht gleichbedeutend mit "Zügel selbst in die Hand nehmen"- denn der Therapeut wird Dich nämlich erstmal an die Zügel nehmen- nur laufen musst Du selbst.

Der andere Widerspruch ist- wenn man Dich und Deine Denkweisen und Ratschläge hier und Im Treff liest- dann müsstest Du sogar der Frauenheld schlechthin sein. Aber wie Du selbst sagst, schaffst Du aber es selbst nicht umzusetzen oder über Deinen Schatten zu springen- ich halte daher Deine Aussagen daher für insgesamt nicht angemessen. Oder hast Du einen Therapieplatz in Aussicht? Du wirkst auf mich wie Menschen, die z.B. von Depressionen betroffenen Menschen raten, "sie müssten sich nur einmal zusammenreißen" und "Man müsse sich nur genügend anstrengen, dann kann man alles erreichen".
Levyn hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 18:37 Du schreibst ja, dass du in einem sehr frauenlastigen Beruf arbeitest. Da sollte es doch kein Problem sein, dass man auf einer gemeinsamen Feier auch mal die Kolleginnen oder ihre Freundinnen besser kennenlernt.
:mrgreen:
Die Altersspanne der Frauen, die ich aufgrund meines Berufs kennengelernt habe, reicht von 17-60 -geschätzt an die 100+ Menschen. Nur Frauen kennen oder diese im Umfeld zu haben garantiert leider nicht automatisch auch eine Date oder gar Beziehung. Für mich in der relevanten Altersklasse 32-45 sind die allermeisten Frauen die ich kenne in einer festen Beziehung. Die Zahl derjeniger, die aufgrund Scheidung/ Trennung oder bewusst Single sind und für mich - z.B. nur aufgrund des Alters - in Frage käme, ist tatsächlich im einstelligen Prozentbereich- in absoluten Zahlen sind das 2! Und die müssten auch Interesse an mir zeigen- die eine steht leider auf Frauen; die andere will nix von mir.

Ich schlage vor- wir sprechen so in 15 Jahren nochmal darüber. Solltest Du bis dahin EX-AB sein- Glückwunsch! Ansonsten bin ich gespannt, wie Du dann über das Thema denkst.
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Aurel »

Leute, findet ihr nicht hier eskaliert allmählich die Diskussion?! Worum geht es euch hier überhaupt ? Jeder hat seine Position ausführlich klar gemacht. Vielleicht sollte man das jetzt mal beenden und zum Thema des thread zurückkehren, sofern noch bedarf dazu überhaupt besteht.
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Levyn »

Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 19:48 Aha, alles klar- dann wundert mich bei Dir gar nix mehr! Ich empfinde es als ziemlich abwertend.
Was empfindest als abwertend?
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 19:48 Ich tue es immer noch - aber ich kann nur für mich und mein Tun Verantwortung im Heute übernehmen. Nicht für andere Menschen; nicht für Dinge die in der Vergangenheit durch andere verursacht wurde, und vor allem auch nicht dann wenn aufgrund äußerer Umstände wie z.B. in Phasen der Depression man behindert wird volle Verantwortung für sich zu übernehmen- im übrigen Symptom und Wesen jeder Krankheit und Syndrome. Da wo es mir gelang Verantwortung, nutzte ich es auch und konnte für mich Erfolge erringen. Aber insgesamt nocht nicht das erreicht, was ich eigentlich erreichen wollte.
Ich meine doch auch im Hier und Jetzt.
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 19:48 Der eine Widerspruch bei Dir liegt darin, dass Du einerseits vehement forderst, die Zügel selbst in die Hand zu nehmen, selbst den Schalter umlegen zu müssen- andererseits aber dann Therapie vorschlägst. Therapien fordern immer eine Mitarbeit des Betroffenen- aber ohne Therapeut geht trotzdem schon mal gar nix- also nicht gleichbedeutend mit "Zügel selbst in die Hand nehmen"- denn der Therapeut wird Dich nämlich erstmal an die Zügel nehmen- nur laufen musst Du selbst.
Ich sehe darin keinen Widerspruch, weil die Erkenntnis es nicht alleine herauszuschaffen mit der anschließenden Suche nach einem Therapeuten doch genau meiner Definition von "Verantwortung für sich und seiner Situation übernehmen" entspricht. Die "Zügel selbst in die Hand zu nehmen" bedeutet ja für mich nicht, dass man sich keine Hilfe holen soll, sondern beinhaltet alles, was man im Hier und Jetzt tun kann, um potentiell eine Situation zu verbessern. Damit einher geht natürlich auch der Umgang, wenn es nicht klappen sollte. Ich finde gerade letzteres in Kauf zu nehmen, um eine Verbesserung herbeizuführen, ist das was es ausmacht.
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 19:48 Der andere Widerspruch ist- wenn man Dich und Deine Denkweisen und Ratschläge hier und Im Treff liest- dann müsstest Du sogar der Frauenheld schlechthin sein. Aber wie Du selbst sagst, schaffst Du aber es selbst nicht umzusetzen oder über Deinen Schatten zu springen- ich halte daher Deine Aussagen daher für insgesamt nicht angemessen. Oder hast Du einen Therapieplatz in Aussicht? Du wirkst auf mich wie Menschen, die z.B. von Depressionen betroffenen Menschen raten, "sie müssten sich nur einmal zusammenreißen" und "Man müsse sich nur genügend anstrengen, dann kann man alles erreichen".
Ich weiß nicht, ob das so sinnvoll ist, wenn du hier nur Strohmänner hinstellst ;)
Falls du es genau wissen willst. Bei mir geht es langsam voran und ich bin stolz darauf, dass ich mich im Vergleich zu meinem Ich von vor 2 Jahren deutlich gewandelt habe. Es ist nach wie vor schwer für mich über meinen Schatten zu springen (ich glaube das liegt in der Natur der Sache), aber kriege es heute deutlich öfter hin.
Das lag aber sicher nicht daran, dass ich alles für hoffnungslos gehalten habe. Da liegt der Unterschied.
Im Prinzip habe ich auch kein Problem damit, wenn du das für dich so siehst. Ich möchte nur in einem öffentlichen Raum wie diesem hier, nicht eine Meinung so stehen lassen, wenn ich sie für hochgradig fragwürdig halte. Da finde ich es schon besser wenn es auch Alternativen zu lesen gibt.
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 19:48 Die Altersspanne der Frauen, die ich aufgrund meines Berufs kennengelernt habe, reicht von 17-60 -geschätzt an die 100+ Menschen. Nur Frauen kennen oder diese im Umfeld zu haben garantiert leider nicht automatisch auch eine Date oder gar Beziehung. Für mich in der relevanten Altersklasse 32-45 sind die allermeisten Frauen die ich kenne in einer festen Beziehung. Die Zahl derjeniger, die aufgrund Scheidung/ Trennung oder bewusst Single sind und für mich - z.B. nur aufgrund des Alters - in Frage käme, ist tatsächlich im einstelligen Prozentbereich- in absoluten Zahlen sind das 2! Und die müssten auch Interesse an mir zeigen- die eine steht leider auf Frauen; die andere will nix von mir.
Von 100+ Frauen gibt es also nur 2, die Single und in deiner Altersklasse sind? Mich wundert es schon alleine, wenn du von so vielen Frauen weißt, dass sie einen Partner haben.
Dass das automatisch nicht dazu führt, dass man an eine Beziehung oder Date kommt, wird wohl niemand bezweifeln. Da appelliere ich aber dann wieder an die Eigenverantwortung eben direkt herauszufinden, ob sich etwas ergeben könnte. Ich würde den Pool aber nicht nur auf den Arbeitsplatz beschränken.
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Reinhard »

Levyn hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 18:37
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 16:36 Und schau bitte mal genauer hin wer denn sagt, dass er keine Chance mehr sieht- das sind eben nicht wie Du so U30-Menschen. Sondern eher die älteren ABs die vieles ausprobiert haben, aber immer wieder gescheitert sind, und mit der Zeit feststellen mussten, dass die Defizite und die Rückstände immer größer wurden. Oder erkennen müssen, dass es zu spät ist gewisse Dinge aufarbeiten und noch rechtzeitig ändern zu können.
Das lese ich doch ziemlich häufig, dass vieles probiert wurde, aber selten wird es konkret und in Relation gesetzt. Was ist denn, deiner Meinung nach, "vieles"? Ab wann hat man "viel" getan, ab wann hat man wenig getan? Was wurde konkret getan? Wann wurden die Erfahrungen konkret gemacht?

Ich habe in Sachen Dating nicht viel gemacht. Aber das liegt auch daran, dass ich gemerkt habe, dass ich noch große Lücken darin habe, überhaupt mit anderen Menschen zu interagieren. Aus meiner Sicht sind Menschen schwierig ... aber da das generell so ist, muss es wohl an mir liegen. :sadman:


Levyn hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 18:37 Was mich so ein bisschen triggert ist ja gar nicht die Tatsache, dass jemand keine Erfahrungen im Umgang mit dem anderen Geschlecht hat und seine Probleme damit hat aus sich heraus zu kommen. Mein Problem ist eher, dass gesagt wird, dass es hoffnungslos ist, weil es in der Vergangenheit bei einer geringen Sample Size nicht funktioniert hat und daraus schließt, dass es nichts mehr wird. Jeder der etwas anderes behauptet hätte dann einfach keine Ahnung.

Naja, wenn man merkt, dass man beim "Pflichtprogramm" des normalen Lebens auf die Reihe kriegen schon auf die Nase fällt, dann braucht man die "Kür" irgendwie Dating durchzuziehen schon gar nicht anfangen.


------
Aus dem vorgehenden Topic herausgezogen:
Levyn hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 18:37 Das beißt sich halt leider auch mit dem vermeintlich rückständigen Datingverhalten, wenn man denn wirklich so viel Erfahrung gesammelt hat. Da dürfte man doch erwarten, dass man ein wenig dazu gelernt hat.
Die Möglichkeiten aus dem eigenen Datingfehlschlägen zu lernen halte ich doch für sehr begrenzt. In diesem Stadium kann einem doch kaum jemand was anderes mitteilen als "passt halt nicht". Ja, aber was nicht passt wissen sie vielleicht selbst nicht; und wenn doch, werden sie es einem nicht auf die Nase binden. (Das wird als unhöflich empfunden.)


Levyn hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 18:37
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 16:36 Wie gesagt- in Deiner Altersklasse mag das so sein. Als ich U30 war, dachte ich damals ähnlich über diverse ABs -und war doch nicht besser.
Ich will gar nicht bezweifeln, dass es U30 schon nochmal anders ist, aber selbst Ü30 lernen sich doch noch genügend Menschen einfach so kennen. Ich arbeite in einer Bar und sehe doch wie auch Ü30 Leute aufeinander zugehen und sich kennenlernen.

Ich arbeite ja nicht in einer Bar und vielleicht liegt es ja genau daran, aber ich beobachte sowas nicht. :(
Make love not war!
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Vogel »

Levyn hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 20:33
...
Ich folge Aurels Worten nun, aber nicht für ein letzte freundliche Bemerkung an Dich:

Es liegt vielleicht daran, das hier Gestik, Memik, Ton .. fehlen- aber Du hast auf mich eine sehr altluge, provozierende Art - die dem was Du scheinbar erreicht hast aber aus meiner Sicht nicht gerecht wird. Du willst eigene, unterschiedliche Meinungen hier lesen, aber im Gegenzug keine anderen akzeptieren - geschweige denn akzeptieren, dass es in den AB-Foren Menschen gibt, die aus Gründen die man nicht verstehen muss keine Hoffnung mehr schöpfen, evtl. sogar vielleicht gerade mit diesem Eingeständnis sich selbst gegenüber keinen Druck mehr machen und damit Entlastung verspüren. Es ist respektvoll diesen Menschen gegenüber, wenn man das einfach akzeptiert. Deren Lebenssituation, Biografie und Einflüsse sind und waren nunmal andere als Deine- deren Weg ist und muss nicht Deiner sein.

:hut:
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von time4change »

Levyn hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 20:33 ... Mich wundert es schon alleine, wenn du von so vielen Frauen weißt, dass sie einen Partner haben.
Wußte ich von 80+ % meiner Kolleginnen auch ...
Ist hilfreich, wenn man in der Kaffeepause mit den Leuten redet ;)

Ohne (mir bekannte) Partnerschaft und ohne Kind(er) wäre in den letzten 10+ Jahren nur eine attraktive Kollegin gewesen - und diese war persönliche Assistentin des für meinen Bereich zuständigen Vorstands
(so dass ein gescheiterter Beziehungsversuch da richtig ungünstig gewesen wäre)
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Levyn »

Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 21:14 freundliche Bemerkung an Dich
Da haben wir aber eine ganz andere Auffassung von "freundlich".
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 21:14 Es liegt vielleicht daran, das hier Gestik, Memik, Ton .. fehlen- aber Du hast auf mich eine sehr altluge, provozierende Art...
Ich nehme dich als sehr beleidigend und provozierend wahr.
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 21:14 Du willst eigene, unterschiedliche Meinungen hier lesen, aber im Gegenzug keine anderen akzeptieren - geschweige denn akzeptieren, dass es in den AB-Foren Menschen gibt
Diesen Eindruck habe ich eher von dir.
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 21:14 die aus Gründen die man nicht verstehen muss keine Hoffnung mehr schöpfen, evtl. sogar vielleicht gerade mit diesem Eingeständnis sich selbst gegenüber keinen Druck mehr machen und damit Entlastung verspüren.
Das ist doch u.a. auch ein Diskussionsforum, in der man auch Dinge hinterfragen darf. Gerade wenn man so von seiner eigenen Haltung überzeugt ist. Da sollten Nachfragen doch eig. erwünscht sein.
Vogel hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 21:14 Es ist respektvoll diesen Menschen gegenüber, wenn man das einfach akzeptiert. Deren Lebenssituation, Biografie und Einflüsse sind und waren nunmal andere als Deine- deren Weg ist und muss nicht Deiner sein.
Das stimmt, aber für mich machst du nicht den Eindruck als sprächest du nur für dich, sondern auch für andere. Ferner reagierst du auf Nachfragen sehr beleidigend.
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Ampersand »

Levyn hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 18:37
Was mich so ein bisschen triggert ist ja gar nicht die Tatsache, dass jemand keine Erfahrungen im Umgang mit dem anderen Geschlecht hat und seine Probleme damit hat aus sich heraus zu kommen. Mein Problem ist eher, dass gesagt wird, dass es hoffnungslos ist, weil es in der Vergangenheit bei einer geringen Sample Size nicht funktioniert hat und daraus schließt, dass es nichts mehr wird. Jeder der etwas anderes behauptet hätte dann einfach keine Ahnung.
Die geringe Sample Size ist ja nur die logische Konsequenz der unattraktiven Wirkung auf das andere Geschlecht. Als Tasmania Berlin hat man leider nicht so viele Torchancen wie der FC Bayern.
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Tania »

Ampersand hat geschrieben: Freitag 12. April 2024, 11:13
Levyn hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 18:37 Mein Problem ist eher, dass gesagt wird, dass es hoffnungslos ist, weil es in der Vergangenheit bei einer geringen Sample Size nicht funktioniert hat und daraus schließt, dass es nichts mehr wird.
Die geringe Sample Size ist ja nur die logische Konsequenz der unattraktiven Wirkung auf das andere Geschlecht. Als Tasmania Berlin hat man leider nicht so viele Torchancen wie der FC Bayern.
Nur geht es bei der Partnersuche zum Glück nicht darum, dass man möglichst viele Tore schießt, sondern darum, exakt eins zu schießen. Und dafür kann eine Chance reichen - und zu viele Chancen können sogar kontraproduktiv sein, weil der Aufbau einer Beziehung nun mal erschwert wird, wenn dauernd andere Kandidaten an der Tür kratzen.

Insofern lässt sich da einfach nichts pauschalisieren. Manche haben eine Chance im Leben und sind mit dieser dann glücklich bis ans Lebensende, andere bekommen eine Chance nach der anderen und können keine davon lange festhalten - und Tausende anderer Konstellationen. Es bringt also wenig, darüber zu diskutieren.
Alle unsere Streitereien entstehen daraus, dass einer dem anderen seine Meinung aufzwingen will. (Mahatma Gandhi)
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Re: Absolute Beginner – Zahlen, Ursachen, Hilfe (Kaser 2024)

Beitrag von Levyn »

Ampersand hat geschrieben: Freitag 12. April 2024, 11:13
Levyn hat geschrieben: Donnerstag 11. April 2024, 18:37
Was mich so ein bisschen triggert ist ja gar nicht die Tatsache, dass jemand keine Erfahrungen im Umgang mit dem anderen Geschlecht hat und seine Probleme damit hat aus sich heraus zu kommen. Mein Problem ist eher, dass gesagt wird, dass es hoffnungslos ist, weil es in der Vergangenheit bei einer geringen Sample Size nicht funktioniert hat und daraus schließt, dass es nichts mehr wird. Jeder der etwas anderes behauptet hätte dann einfach keine Ahnung.
Die geringe Sample Size ist ja nur die logische Konsequenz der unattraktiven Wirkung auf das andere Geschlecht. Als Tasmania Berlin hat man leider nicht so viele Torchancen wie der FC Bayern.
So eine einfache Darstellung ist das, meiner Meinung nach, nicht. Es gibt da zu viele Faktoren, die man selbst beeinflussen kann, die zu einer geringen Sample Size führen. Wenn ich jedes Wochenende rausgehe und für mich interessante Menschen anspreche, dann habe ich, egal ob ich gut aussehe oder nicht, wahrscheinlich eine höhere Chance Menschen kennen zu lernen als wenn ich jedes Wochenende rausgehe und hoffe, dass mich jemand von sich aus anspricht.
Um bei dem Fußballbeispiel zu bleiben: Es reicht nicht den Ball die ganze Zeit zwischen Abwehr und Mittelfeld zu jonglieren, weil irgendwann muss der Ball auch mal beim Sturm ankommen.
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