Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Gedanken zum Thema "Absolute Beginner", Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von Zwerg »

Settembrini hat geschrieben: Mittwoch 17. Januar 2024, 15:56 ...
Leichtigkeit und Neugierde sind natürlich später nicht mehr in gleichem Maß vorhanden wie in jungen Jahren. Sie sind aber auch keine zwingende Voraussetzung.
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Settembrini
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von Settembrini »

Zwerg hat geschrieben: Mittwoch 17. Januar 2024, 21:11
Settembrini hat geschrieben: Mittwoch 17. Januar 2024, 15:56 ...
Leichtigkeit und Neugierde sind natürlich später nicht mehr in gleichem Maß vorhanden wie in jungen Jahren. Sie sind aber auch keine zwingende Voraussetzung.
Das ist korrekt. Bei mir überwog aber zusätzlich noch die Angst. Und Phobien sind vielseitig und von Mensch zu Mensch verschieden.
Es war die einzige Frau in meinem Leben, die mir ein gemachtes Bett anbot. Und ich war feig und floh...
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von Zwerg »

Settembrini hat geschrieben: Donnerstag 18. Januar 2024, 06:11 ..
An dieser Stelle muss ich passen. Ich weiß ja nicht was Du unternommen hast um gegen diese Phobien anzugehen.
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von sit_anon »

Settembrini hat geschrieben: Mittwoch 17. Januar 2024, 06:34 Das Folgende hat mit der heutigen Art des Datings über IT nur bedingt etwas zu tun:

Als ich noch artig mit Zeitungsannoncen versuchte, eine Partnerin zu finden, erlebte ich in den unterschiedlichsten Blättern, dass auch dort tatsächlich sich dieselben Personen meldeten.
Das ist mir als Beantworter von Bekanntschafts-Anzeigen vor ca. zwei Jahren unter anderem Vorzeichen so ähnlich passiert: Eine Dame hat unter Angabe einer Free-Mailer-Adresse (Chiffre-Anzeigen gibt es zwar auch noch, aber viele nutzen jetzt Mail) eine für mich interessant klingende Anzeige geschaltet. Ich habe ihr geschrieben, wir haben sogar telefoniert, aber sie hat den Kontakt bei einem zweiten Telefonat abgebrochen. Ein paar Monate später war in derselben Zeitung erneut eine vielversprechende Anzeige (mit einer anderen E-Mail-Adresse) auf die ich auch geantwortet habe. Daraufhin habe ich etwas vorwurfsvolle Antwort erhalten, aus der hervorging, dass es dieselbe Dame war. Das hat mich schon geärgert, da ich sie ja nicht absichtlich erneut angeschrieben habe.

Ich habe seitdem nicht mehr auf Zeitungsanzeigen reagiert und auch aufgehört, sie mir anzusehen.
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von Seb-X »

Peter hat geschrieben: Donnerstag 28. September 2023, 11:42 Dass das Online-Daten eine harte und oftmals frustrierende Sache ist, ist ja allgemein bekannt.

Aber sicher gibt es doch auch skurrile oder witzige Erlebnisse? Zumindest mit etwas Abstand betrachtet. Kann mir gut vorstellen, dass es da einige erzählenswerte Erlebnisse gibt.
Nein, gibt's bei mir nicht. Ich hatte schon einige Dates und denke überhaupt nicht gerne daran zurück.
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von Balu »

Dating ist völlig unnatürlich.
Die Psychologie sagt, Menschen, die regelmäßig Kontakt haben, bauen Beziehungen auf.
Sei es auf der Arbeit, beim Sport, in einem Verein oder beim Spieletreff.

Und meine Intuition sagt mir: Das stimmt.

Dating hingegen ist eine Lotterie.
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von time4change »

Balu hat geschrieben: Montag 4. März 2024, 22:06 Dating ist völlig unnatürlich.
Die Psychologie sagt, Menschen, die regelmäßig Kontakt haben, bauen Beziehungen auf.
Sei es auf der Arbeit, beim Sport, in einem Verein oder beim Spieletreff.

...
Die historische Erfahrung sagt:
Paarbildung immer nur auf Basis regelmäßiger Kontakte (sprich: innerhalb der Dorfgemeinschaft!) führt zu Inzucht!

--> zur Brautschau geht man besser zwei Dörfer weiter auf die Kirchweih!
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von Automobilist »

time4change hat geschrieben: Dienstag 5. März 2024, 07:41
Balu hat geschrieben: Montag 4. März 2024, 22:06 Dating ist völlig unnatürlich.
Die Psychologie sagt, Menschen, die regelmäßig Kontakt haben, bauen Beziehungen auf.
Sei es auf der Arbeit, beim Sport, in einem Verein oder beim Spieletreff.

...

--> zur Brautschau geht man besser zwei Dörfer weiter auf die Kirchweih!
@Balu : Es soll ja auch Leute geben, welche ihre Zeit nicht mit " Spieletreffen " und " Vereinen " vergeuden; obendrein völlig unsportlich sind - und auf " Arbeit " praktisch keinerlei Kontakte haben oder hatten...

@time4change : Auch nicht das Ei des Columbus - dorten auch nur ein einigermaßen passendes ( von Optik ganz abgesehen ) Pendant zu finden - erschien und erscheint meiner Person vollkommen aussichtslos. Wobei man das Praesens jetzt mangels Interesses streichen kann.
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von Ampersand »

Automobilist hat geschrieben: Dienstag 5. März 2024, 10:58
time4change hat geschrieben: Dienstag 5. März 2024, 07:41
Balu hat geschrieben: Montag 4. März 2024, 22:06 Dating ist völlig unnatürlich.
Die Psychologie sagt, Menschen, die regelmäßig Kontakt haben, bauen Beziehungen auf.
Sei es auf der Arbeit, beim Sport, in einem Verein oder beim Spieletreff.

...

--> zur Brautschau geht man besser zwei Dörfer weiter auf die Kirchweih!
@Balu : Es soll ja auch Leute geben, welche ihre Zeit nicht mit " Spieletreffen " und " Vereinen " vergeuden; obendrein völlig unsportlich sind - und auf " Arbeit " praktisch keinerlei Kontakte haben oder hatten...

@time4change : Auch nicht das Ei des Columbus - dorten auch nur ein einigermaßen passendes ( von Optik ganz abgesehen ) Pendant zu finden - erschien und erscheint meiner Person vollkommen aussichtslos. Wobei man das Praesens jetzt mangels Interesses streichen kann.
Zumindest sind in deinem Alter schon etliche Männer weggestorben, die vor einigen Jahren womöglich noch Konkurrenten waren. Aber klar, ist natürlich mehr als verständlich, dass man irgendwann keine Lust mehr hat.
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von time4change »

Automobilist hat geschrieben: Dienstag 5. März 2024, 10:58
time4change hat geschrieben: Dienstag 5. März 2024, 07:41 --> zur Brautschau geht man besser zwei Dörfer weiter auf die Kirchweih!
@time4change : Auch nicht das Ei des Columbus - dorten auch nur ein einigermaßen passendes ( von Optik ganz abgesehen ) Pendant zu finden - erschien und erscheint meiner Person vollkommen aussichtslos. Wobei man das Praesens jetzt mangels Interesses streichen kann.
tja ...

"traditionell" wären die Optionen bzw. Alternativen gewesen:
(zum dahindümpeln in dem was die Dorfgemeinschaft zu bieten hatte)

- ins Kloster gehen

- Seemann werden
(mit alle halbe Jahr mal einem Hafenbordell zum Heuer verjubeln)

- vor +/- 1.000 Jahren auf Kreuzzug gehen

- ...
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von Automobilist »

time4change hat geschrieben: Dienstag 5. März 2024, 15:30
- ins Kloster gehen

- Seemann werden
(mit alle halbe Jahr mal einem Hafenbordell zum Heuer verjubeln)

- vor +/- 1.000 Jahren auf Kreuzzug gehen

- ...
Keine sehr erfreulichen Optionen....wenn man a) nicht gläubig ist; b) man nicht im Traume daran gedacht hätte, sauer verdiente Heuer für Derartiges zu verjubeln und c) man nicht Gottfried von Bouillon heißt...
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von katebe »

Automobilist hat geschrieben: Dienstag 5. März 2024, 10:58 Es soll ja auch Leute geben, welche ihre Zeit nicht mit " Spieletreffen " und " Vereinen " vergeuden; obendrein völlig unsportlich sind - und auf " Arbeit " praktisch keinerlei Kontakte haben oder hatten...
Inwiefern ist es vergeudete Zeit, wenn man seinen Interessen nachgeht und Dinge tut, die einem Spaß machen? Und was sollen die Anführungszeichen?
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Was ist "natürlich"?

Beitrag von time4change »

zurück zur Ausgangsthese:
Balu hat geschrieben: Montag 4. März 2024, 22:06 Dating ist völlig unnatürlich.
Die Psychologie sagt, Menschen, die regelmäßig Kontakt haben, bauen Beziehungen auf.
Sei es auf der Arbeit, beim Sport, in einem Verein oder beim Spieletreff.

...
"Sport", Vereinswesen, Spieletreffs, usw. gibt es erst seit dem 19./teils erst 20. Jahrhundert

Vor 70.000 Jahren begann sich der Homo sapiens in ganz Afrika und dem Nahen Osten auszubreiten. Vor 45.000 Jahren hatte er bereits ganz Asien und Europa besiedelt.
die Jahrzehntausende = die ersten 85 bis 90 % der Menschheitsgeschichte war das "natürliche" Leben also ein Jäger- und/oder Fischer- und Sammlerleben ... in großfamiliären Kleingruppen ...
(und einmal jährlich traf man sich an markanten Orten - wie Stonehedge? - zwecks Durchmischen des Genpools?)

Dann war das "natürliche" Leben weitere Jahrtausende lang für mehr und mehr Menschen ein an die Scholle gebundenes Bauernleben - in ebenfalls kleinen Dorfgemeinschaften.

lange Zeit lebte und arbeitete der Großteil der Menschheit auf dem Land. So betrug noch um 1800 der Anteil der Stadtbevölkerung an der Gesamtbevölkerung weltweit gerade mal drei Prozent.
--> "Stadtleben" war also bis vor ca. 200 Jahren = während 99,x % der Menschheitsgeschichte eine statistische Randerscheinung!

Also:
Bei welchem Sport, in was für Vereinen oder Spieletreffs habe die Menschen "natürlicherweise" Beziehungen aufgebaut?

PS:
die Arbeitswelten der Männer und Frauen waren oftmals auch weitgehend getrennt ...
(Männer gemeinsam auf der Jagd, Frauen sammeln irgendwelche Knollen ein;
Mann pflügt den Acker, die Frauen sitzen stundenlang am Spinnrad oder mahlen das Korn, um für die nächste Mahlzeit Mehl zu haben)
--> auch keine Gelegenheit zur Paarbildung ...
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von Automobilist »

katebe hat geschrieben: Dienstag 5. März 2024, 19:12
Inwiefern ist es vergeudete Zeit, wenn man seinen Interessen nachgeht und Dinge tut, die einem Spaß machen? Und was sollen die Anführungszeichen?
Eigentlich wollte ich darauf hinaus, daß derlei Beschäftigungen eben n i c h t jedermann Spaß machen - mir e.g. gewiß nicht. Von meiner Warte aus wäre es somit vergeudete Zeit. Schließen wir also zurück - so hätten ja wohl d i e Leute, welchen Derartiges zuwider ist, eben keine Beziehungsmöglichkeit.
Möglicherweise trifft es zu - ignoramus.
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Re: Was ist "natürlich"?

Beitrag von Obelix »

time4change hat geschrieben: Dienstag 5. März 2024, 19:14 Also:
Bei welchem Sport, in was für Vereinen oder Spieletreffs habe die Menschen "natürlicherweise" Beziehungen aufgebaut?
Es geht da weniger um die Aktivität an sich, sondern darum, dass man sich regelmäßig über den Weg läuft.
Was nämlich auch eine sehr neue Erfindung ist, ist, dass Einzelpersonen in ihren eigenen vier Wänden leben, und dass man auch beim Verlassen der Wohnung kaum auf jemanden trifft. In dörflichen Gesellschaften gibt und gab es immer Momente, in denen sich Menschen begegnen - sei es wenn die Männer von der Feldarbeit zurück kamen, beim Alltagsleben außerhalb der Arbeit, und erst recht bei diversen Feierlichkeiten.
time4change hat geschrieben: Dienstag 5. März 2024, 19:14 PS:
die Arbeitswelten der Männer und Frauen waren oftmals auch weitgehend getrennt ...
(Männer gemeinsam auf der Jagd, Frauen sammeln irgendwelche Knollen ein;
Mann pflügt den Acker, die Frauen sitzen stundenlang am Spinnrad oder mahlen das Korn, um für die nächste Mahlzeit Mehl zu haben)
--> auch keine Gelegenheit zur Paarbildung ...
Dass Frauen täglich stundenlang gesponnen haben, gab es auch erst im 19. Jahrhundert als Vorboten der Industrialisierung. Geht man davon aus, dass die Menschen früher weniger Zeit mit Arbeit zugebracht haben als heute. Dementsprechend hab es mehr Freizeit und Gelegenheiten zur Begegnung.
Man denke auch daran, dass die Behausungen damals ziemlich beengt waren. Daher waren die Leute sich häufiger draußen auf der Straße oder auf dem Dorfplatz anzutreffen.
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Re: Was ist "natürlich"?

Beitrag von Godyy »

time4change hat geschrieben: Dienstag 5. März 2024, 19:14 zurück zur Ausgangsthese:
die Arbeitswelten der Männer und Frauen waren oftmals auch weitgehend getrennt ...
(Männer gemeinsam auf der Jagd, Frauen sammeln irgendwelche Knollen ein;
Mann pflügt den Acker, die Frauen sitzen stundenlang am Spinnrad oder mahlen das Korn, um für die nächste Mahlzeit Mehl zu haben)
--> auch keine Gelegenheit zur Paarbildung ...
Ist schlecht zu vergleichen. Die Epochen, die du beschreibst, kannten die romantische Ehe maximal im Adel.
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von Balu »

Mit ging es nur darum, Gelegenheiten zu schaffen, sich regelmäßig über den Weg zu laufen.

Spieletreff, Kirche, Sportverein, Chor, Swingerclub oder Warhammer - alles nur exemplarisch.
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Re: Was ist "natürlich"?

Beitrag von time4change »

Godyy hat geschrieben: Dienstag 5. März 2024, 20:48 Ist schlecht zu vergleichen.
Mir kam nur die beschriebene Vereins-/Spieleabende-usw.- Gesellschaft des 20. Jahrhunderts genauso wenig "natürlich" vor wie die heutige Zeit!

"natürlich" ist das Umfeld, in dem >90% der Menschen während >99% der Menschheitsgeschichte gelebt haben!
(und viele nicht allzu lange!)

Und ich persönlich habe keinen Bock auf ein "natürliches" Leben bzw. vorzeitiges Ableben ...
Godyy hat geschrieben: Dienstag 5. März 2024, 20:48 Die Epochen, die du beschreibst, kannten die romantische Ehe maximal im Adel.
im Adel am wenigsten:
da wurde oftmals "Heiratspolitik" getrieben!

"Freiheit" in der Partnerwahl gab es eher bei der Masse der Besitzlosen...
(wo den Habenix-Eltern egal sein konnte, welcher andere Habenix für Enkel sorgt)
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Re: Skurrile Erlebnisse beim Online-Dating

Beitrag von Godyy »

Bei den Habenichtsen waren die Ehen dennoch meistens arrangiert.
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Re: Was ist "natürlich"?

Beitrag von Levyn »

time4change hat geschrieben: Dienstag 5. März 2024, 19:14 "Sport", Vereinswesen, Spieletreffs, usw. gibt es erst seit dem 19./teils erst 20. Jahrhundert

Vor 70.000 Jahren begann sich der Homo sapiens in ganz Afrika und dem Nahen Osten auszubreiten. Vor 45.000 Jahren hatte er bereits ganz Asien und Europa besiedelt.
die Jahrzehntausende = die ersten 85 bis 90 % der Menschheitsgeschichte war das "natürliche" Leben also ein Jäger- und/oder Fischer- und Sammlerleben ... in großfamiliären Kleingruppen ...
(und einmal jährlich traf man sich an markanten Orten - wie Stonehedge? - zwecks Durchmischen des Genpools?)

Dann war das "natürliche" Leben weitere Jahrtausende lang für mehr und mehr Menschen ein an die Scholle gebundenes Bauernleben - in ebenfalls kleinen Dorfgemeinschaften.

Früher waren es daher die kleinen Gruppen, in denen man sich aufhielt. Ist doch teilweise heut auf Dörfern noch so, wenn die Leute nicht wegziehen.

Für mich sind die Aktivitäten weniger relevant als das regelmäßige und daher ungezwungene Zusammentreffen von Menschen. Ist im Studium ja auch nicht anders und dort lernt man die meisten Menschen seiner späteren Freundschaften oder Beziehung kennen. Da geht es auch alleine darum, dass man viel Zeit miteinander verbringt und sich so "gezwungenermaßen" kennenlernt.
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