Erste feste Freundin, Mutter von 3

Auch mit einem Partner sind nicht alle Fragen geklärt
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RomNey
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Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von RomNey »

Tania hat geschrieben: Freitag 9. Februar 2024, 15:54
RomNey hat geschrieben: Freitag 9. Februar 2024, 14:49 Und mit Kindern habe ich mir auch viele Gedanken gemacht.
Wie meinst du das Tania, beziehungsuntauglicher?
Ich denke das es hilfreich sein kann wenn man Kinder hat, sehr viel Liebe gegeben und bekommen hat (im optimalfall).
time4change hat geschrieben: Freitag 9. Februar 2024, 15:03 Wieso?
(solange die Kinder NUR noch als "Erfahrung" präsent sind!)
Ich kann es jetzt nicht so wirklich "greifen". Und natürlich ist jede Frau anders und ich möchte auf keinen Fall, dass jemand hier jetzt "Angst" vor Müttern bekommt ...

Ich habe nur irgendwie das Gefühl, dass sich eine Frau, die jahrelang Kinder (allein) erzogen hat, verändert. Manche "verlernen" Beziehungen auf Augenhöhe und "bevormunden" ihre Partner so, wie früher ihre Kinder. Manche kommen nicht aus der mütterlichen Selbstaufgabe und bedingungslosen Akzeptanz raus und tun alles für den Partner und akzeptieren alles, was er tut. Manche "bemuttern" ihn.

Alles das sind keine Hindernisse für eine Beziehung. Manche Männer finden das sogar besonders attraktiv. Aber ich bin unsicher, ob das dann wirklich langjährig funktionierende Beziehungen werden. Könnte sogar sein, dass so eine "vermutterte" Frau erst wieder Beziehungsführung üben muss. Also eigentlich auf demselben Level ist wie ein AB. Was aber nichts bringt, wenn beide GLAUBEN, dass es da ein Gefälle gibt - dann kommt bei jedem Streit ein "Du hast doch keine Ahnung, ich hatte schon ne Beziehung, ich habe also recht". Und das wäre dann tatsächlich beziehungsschädlich.

Meine persönliche Meinung zum Thema ist übrigens: egal wie viel Erfahrung man hat oder nicht hat: für beide ist es die erste Beziehung MITEINANDER. Und nur die zählt.
Ich bin mal so frei un klaue von Tania einen für mich schönen Post.
Ganz schön frech 🙈

Mütterliche Selbstaufgabe... Bedingungslose Akzeptanz... Bemuttern... ungefähr selbes level wie AB
Trifft es bei meinem Schatzi glaube ich ganz gut.

Ich glaube bei uns passt es ganz gut mit dem deckel auf den Topf.
Passt bei uns perfekt.
Ich genieße das natürlich sehr, diese mütterliche Fürsorge die ich so nie hatte.
Sie genießt es mich zu bemuttern.

Für mich ist sie vermutlich die perfekte Frau, zumindest für den Anfang, um zueinander zu finden.

Wir haben da jetzt noch viel Arbeit vor uns, das mehr auf Augenhöhe zu bringen die Hausarbeiten zu teilen usw.

Sie würde mir halt nie sagen, kannst du mal xy im Haushalt machen.
Und auch wenn ich sage, ich mache nachher xy, dann ist es erledigt wenn ich es dann tun möchte.
Ich muss es einfach machen.
Was nur bedingt klappt, weil ich n fauler Sack bin...

Das überträgt sich dann natürlich auch auf andere Dinge.
Das sie sagt, ich möchte gerne... Ich würde gerne... Kommt selten bis gar nicht vor.
Ich muss es ihr aus der Nase ziehen.
Es wird schon besser und ich denke wir sind auf dem richtigen (langen) Weg.
Aber wir haben ja zum Glück die Zeit.

Ich rede auch viel mit ihr darüber.
Ist halt auch viel konditioniert bei ihr, ihr Unterbewusstsein in der Richtung sehr stark geworden.
Werde mit ihr das hier auch nochmal durchlesen und drüber sprechen.

Naja das wollte alles irgendwie mal raus, mal woanders als immer nur bei ihr.
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Tania
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von Tania »

Huhu RomNey,

danke für Deinen Erfahrungsbericht :) Ich weiß jetzt nicht, ob Du es nur mal loswerden wolltest, oder ob Du Feedback dazu möchtest. On letzterem Fall wäre wichtig zu wissen, wie alt die Kinder sind - also ob sie sie noch täglich versorgen muss, oder ob sie schon aus dem Haus sind, oder ob der Vater sie regelmäßig betreut ... Und falls Du ihr die Antworten zeigen möchtest, sag bitte vorher Bescheid - es ist ja ein Unterschied, ob man einer oder zwei Personen antwortet :)
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von Zwerg »

Bemuttern kenne ich so aus unserer Partnerschaft nicht.

Ich bin schon überrascht, dass auch intelligenten Männern das gefallen kann. Ein Paar aus meinem Bekanntenkreis trennte sich vor vielen Jahren (Kind war schon im Teenageralter), nachdem die Frau jemand anders kennen gelernt hat. Den Typ Frau (ohne Kinder) den er danach geheiratet hat würde ich zwar als sehr nett, aber bemutternd ansehen. Sie hat ihn zudem angehimmelt.

Ob so was gehäuft bei geschiedenen/getrennt lebenden Frauen mit Kindern auftritt möchte ich bezweifeln. Genauso könnte ich behaupten, die Konditionierung finde schon früher statt (z.B. Familienkonstellation mit älterer Schwester).
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von RomNey »

Tania hat geschrieben: Montag 12. Februar 2024, 11:06 Huhu RomNey,

danke für Deinen Erfahrungsbericht :) Ich weiß jetzt nicht, ob Du es nur mal loswerden wolltest, oder ob Du Feedback dazu möchtest. On letzterem Fall wäre wichtig zu wissen, wie alt die Kinder sind - also ob sie sie noch täglich versorgen muss, oder ob sie schon aus dem Haus sind, oder ob der Vater sie regelmäßig betreut ... Und falls Du ihr die Antworten zeigen möchtest, sag bitte vorher Bescheid - es ist ja ein Unterschied, ob man einer oder zwei Personen antwortet :)
Hm... Ja raus lassen erstmal.
Aber sicher freue ich mich auch über feedback und jeden Tipp den wir kriegen können.

Ja, ich möchte ihr diesen thread auf jeden Fall zeigen. Sie wird das auch alles lesen bzw. vorgelesen bekommen 😉

Und wegen den Kindern, die sind 16,18 und 20.
Leben aber alleine (die 20. Jährige) oder beim Vater.
Sie hat aber zu denen kaum bis gar kein Kontakt.
Ist sehr schwierig, vllt kann sie da heute Abend auch für mich nochmal mehr Klarheit schaffen, aber so wie ich verstanden habe ist ihr noch-mann (den ich hier jetzt nur noch AmO nennen werde, also arsch mit ohren...) sehr manipulativ, kann kaum Kontakt mit ihrem Kindern aufnehmen, ohne das er davon was mitbekommt.
Und so dann die Kinder benutzt um sie auszuhorchen.
So zb. "ja, du kannst das Auto heute Abend, aber dafür musst du ihr xy schreiben"
Lange Rede gar kein Sinn, sie muss gar nicht mehr für ihre Kinder sorgen.
Was sicher ein Loch bei ihr geschlagen hat.

Er weiß halt nicht wo sie aktuell wohnt.
Ich glaube sie hat sehr viel Angst vor ihm.

Man könnte sagen das sie vorher 3 Menschen hatte die sie geliebt hat und für die sie gesorgt hat, was für sie eine Selbstverständlichkeit war.
Jetzt bin nur noch ich da.
Hat man besonders an Weihnachten gemerkt wo meine Familie und ich reich beschenkt wurden. Statt ihre eigenen Kinder.
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von Godyy »

Die Frau ist dann halt einfach Struktur Konservativ.
Das wird ja nicht aussterben nur weil die Tendenz eher in eine andere Richtung zeigt. Jeder wie er mag.
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von RomNey »

War ein richtiger guter Anstoß dieser Thread, haben stundenlang geschnackt, so das wir viel zu spät gepennt haben 😱😂

Ich merke das sie sich mir gegenüber immer mehr öffnen kann.

Sie ist da halt auch noch sehr stark vom AmO geprägt, häusliche Gewalt.
Sie war da auch bei Gruppen um drüber zu sprechen, konnte sich da aber nicht öffnen, weil sie immer die Angst hatte, an den Kopf geworfen zu bekommen, warum sie nicht schon früher ausgezogen ist und die Reissleine gezogen hat.
Ich hoffe das kann sie dann bald bei mir.
Sie war übrigens sehr baff, wieviele Männer es gibt die ahnliches durchleben. (alkoholkranke Frau, die sie anhimmeln und von ihr geschlagen werden...)

Sehe auch viele Parallelen zu mir, das eher Gefühllose Elternhaus und das Mobbing.
Die Angst, man würde ausgelacht werden und alle treten verbal auf einen ein. Oder gar non verbal....

Darüber hinnaus hat sie mega Angst davor mit mir zu streiten, besonders davor das daraus die Trennung resultiert.
Frage ich mich auch mittlerweile, man hört immer Streit gehört dazu, bin ich mir irgendwie gar nicht mehr sicher, wir sind seit über einem Jahr zusammen und haben noch nicht gestritten.
Vielleicht ist das gar nicht nötig, wenn die Kommunikation sehr gut ist.
Ich wüsste halt nicht worüber ich mit ihr streiten sollte. Sehe da kein Szenario. Alle Menschen machen Fehler und sie kann mich nicht enttäuschen...

Aber sicher spielt da auch rein das wir beide, so gut es geht Streit zu vermeiden.
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von Lilia »

Es gibt nur ein Problem, wenn man zu harmoniebedürftig ist, nämlich dass Konflikte (und die gibt es immer) nicht angegangen werden. Das muss ja nicht immer im Streit enden, man kann sich ja auch so zusammensetzen und mit etwas Kompromissbereitschaft versuchen, eine Lösung zu finden, die besser ist, als in der Konfliktsituation zu verharren.
Was ist zum Beispiel mit den Kindern? Fühlt sie sich mit der aktuellen Situation wohl? Du hattest ja erwähnt, dass der Ex die Kinder beeinflusst, aber zumindest die älteste Tochter wohnt ja nicht mehr in seinem Haushalt. Steht das im Raum, das was in der Vergangenheit war, mit der Tochter aufzuarbeiten? Als Älteste wird sie ja auch viel von der häuslichen Gewalt mitbekommen haben.
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time4change
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von time4change »

RomNey hat geschrieben: Mittwoch 14. Februar 2024, 06:42 ..., man hört immer Streit gehört dazu, bin ich mir irgendwie gar nicht mehr sicher, wir sind seit über einem Jahr zusammen und haben noch nicht gestritten.
...
Es wird immer mal Meinungsverschiedenheiten und Interessenkonflikte geben.
Gut, wenn sich diese meistens ohne Streit lösen lassen :)

Aber ab und zu oder wenigstens irgendwann wird es mal zu einem Streit kommen - und DANN ist halt das "Streitverhalten" des anderen relevant.
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von RomNey »

Lilia hat geschrieben: Mittwoch 14. Februar 2024, 14:11 ...
Danke, für deine Gedanken.

Ja, natürlich gibt es da Dinge die es aufzuarbeiten gilt, aber sie kommt auch an ihre größte nicht ran.
Ich glaube die Kinder schieben viel der Schuld ihr zu.
Eben genau das, "warum hast du das nicht schon viel früher gemacht."

Das wird sehr viel Zeit brauchen.
Weil mehr als anrufen oder anschreiben und man bekommt keine Rückmeldung, kann sie auch nicht machen.

Und in dem Alter, hat man dann auch ganz andere flusen im kopf, als sich mit der Mutter auszutauschen.

Also fühlt sie sich deswegen überhaupt nicht wohl.
Ist ja klar, wenn man keinen Kontakt zu den eigenen Kindern haben kann...

Ich werde versuchen es mit ihr aufzuarbeiten.
Wie viele andere Dinge auch, wird unter Umständen Jahre dauern, aber dann ist das eben so.
time4change hat geschrieben: Mittwoch 14. Februar 2024, 14:36
RomNey hat geschrieben: Mittwoch 14. Februar 2024, 06:42 ..., man hört immer Streit gehört dazu, bin ich mir irgendwie gar nicht mehr sicher, wir sind seit über einem Jahr zusammen und haben noch nicht gestritten.
...
Es wird immer mal Meinungsverschiedenheiten und Interessenkonflikte geben.
Gut, wenn sich diese meistens ohne Streit lösen lassen :)

Aber ab und zu oder wenigstens irgendwann wird es mal zu einem Streit kommen - und DANN ist halt das "Streitverhalten" des anderen relevant.
Danke dir auch, für deine Gedanken.

Ja, genau Streitverhalten.
Wir haben uns auch Gedanken gemacht, wie sieht ein Streit überhaupt aus?
In unseren Köpfen ist das einfach ein lautes Wortgefecht.
Man kennt es eigentlich nur von den Eltern oder Arbeitskollegen, da wird es immer sehr laut...

Aber das muss ja nicht immer und bei jedem so sein.
Ich denke wir sind da einfach anders.
Wenn wir Konflikte haben, reden wir darüber und schaffen die Unstimmigkeiten weg.
Missverständnisse können ja auch ruhig geklärt werden.
Und so machen wir das auch.

Also wir streiten, nur nicht so wie es unsere (meist sehr alkoholisierten) Eltern getan haben. Oder so wie es eigentlich in unseren Köpfen aussieht.

Ich denke das sich das durchaus noch ändern kann.
Wenn sie vllt irgendwann mehr für sich einsteht und irgendwelche triggerpunkte bei mir löst, wo mein Unterbewusstsein übernimmt.
Besteht immer noch die Möglichkeit das ich lauter werde, will ich gar nicht ausschließen.
Aber erst dann kann ich da auch gegensteuern, verhindern das es wieder passiert.

Aber ist auch alles Zukunftsmusik, wir versuchen uns jetzt erstmal auf ihr trauma zu fokussieren. Das wird alles erstmal lange genug dauern, Energie und Zeit fressen.

Danke nochmal für eure Anteilnahme.
Wir sind einen guten Sprung weiter gekommen!
🥰😍
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von Tania »

RomNey hat geschrieben: Donnerstag 15. Februar 2024, 07:48 Also fühlt sie sich deswegen überhaupt nicht wohl.
Ist ja klar, wenn man keinen Kontakt zu den eigenen Kindern haben kann...

Ich werde versuchen es mit ihr aufzuarbeiten.
Wie viele andere Dinge auch, wird unter Umständen Jahre dauern, aber dann ist das eben so.
Ich bin ein bisschen besorgt, wenn ich das lese. Es gibt Gründe, warum Therapeuten eine gewisse emotionale Distanz zu ihren Patienten haben sollten...

Du bist aktuell die Person, die voll auf ihrer Seite ist. Das ist mit Deiner Rolle als Partner auch sehr gut vereinbar. Die Rolle als Therapeut würde dem aber widersprechen. Schlimmer noch, Du würdest Gefahr laufen, Deine Rolle als "Kindersatz" überflüssig zu machen.

Oder habe ich Dich missverstanden und Du meinst, dass sie ihre Traumata mit professioneller Hilfe aufarbeitet, und Du ihr dabei zur Seite stehst? Auch wenn das eure Beziehung auf ein anderes Level bringen wird (und Du in Zukunft vielleicht selbst Dein Zimmer aufräumen musst ;) )?
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von Lilia »

Tania hat geschrieben: Donnerstag 15. Februar 2024, 08:27
Ich bin ein bisschen besorgt, wenn ich das lese. Es gibt Gründe, warum Therapeuten eine gewisse emotionale Distanz zu ihren Patienten haben sollten...

Du bist aktuell die Person, die voll auf ihrer Seite ist. Das ist mit Deiner Rolle als Partner auch sehr gut vereinbar. Die Rolle als Therapeut würde dem aber widersprechen. Schlimmer noch, Du würdest Gefahr laufen, Deine Rolle als "Kindersatz" überflüssig zu machen.

Oder habe ich Dich missverstanden und Du meinst, dass sie ihre Traumata mit professioneller Hilfe aufarbeitet, und Du ihr dabei zur Seite stehst? Auch wenn das eure Beziehung auf ein anderes Level bringen wird (und Du in Zukunft vielleicht selbst Dein Zimmer aufräumen musst ;) )?
Das geht mir ähnlich.
Ich bin ja nun auch jemand mit Beziehungsvergangenheit. Meine alten Baustellen anzugehen kann nur ich alleine. Es ist zwar schön, wenn da noch jemand ist, der einen in den Arm nimmt oder dem man sein Herz ausschütten kann, vielleicht noch Vorschläge macht, aber mehr kann ein neuer Partner nicht tun.

Mir ist eine Sache aufgefallen: Du, RomNey, meintest, dass deine komplette Familie Weihnachtsgeschenke bekommen hätte, nicht aber ihre Familie. Ich kann mir denken, dass deine Partnerin ihre Gründe hat, aber warum findest du es gut? Hier zeigt sich deutlich, dass du eben keine neutrale und vermittelnde Position einnehmen kannst.
Wenn dir also daran gelegen ist, dass der Kontakt deiner Freundin zu ihren Kindern sich wieder verbessert, dann müsstest du eine andere Position einnehmen, nicht die des Ersatzkindes, sondern die eines (väterlichen?) Freundes. Auch deine Haltung, deine Wut auf ihren Ex ist nicht sonderlich dienlich, um einen besseren Kontakt zu ihren Kindern zu bekommen. Immerhin wohnen 2 von 3 Kindern noch bei ihm. Egal, wie er zu deiner Freundin war, sie hatten mal bessere Zeiten, haben geheiratet, 3 Kinder bekommen und er hat sich in den letzten Jahren um die Kinder gekümmert. Ihr Ex und deine Freundin müssen nicht mehr als Paar zusammen funktionieren, wohl aber als Eltern. Und diesen Job hat man sein Leben lang.
Insofern wäre es gut, mit dem Ex eine Ebene zu finden, auf der es möglich ist, die alten Partnerschaftskonflikte nicht mehr auf dem Rücken der Kinder auszutragen.
Vielleicht wäre eine Aufarbeitung dessen, was in der Partnerschaft passiert ist, ein erster Schritt. So verrückt das vielleicht klingt, aber hier wäre ein Familientherapeut eine gute Wahl. Auch die Kirchen haben mittlerweile sehr gut ausgebildete Therapeuten. Dein Job ist eher, Angebote zu suchen und zu schaffen, zum Beispiel auch, immer eine offene Tür für die Kinder zu haben, Raum für Gespräche und einen normalen Kontakt zueinander anzubieten.
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von RomNey »

Tania hat geschrieben: Donnerstag 15. Februar 2024, 08:27 ...

Ich bin ein bisschen besorgt, wenn ich das lese. Es gibt Gründe, warum Therapeuten eine gewisse emotionale Distanz zu ihren Patienten haben sollten...

Du bist aktuell die Person, die voll auf ihrer Seite ist. Das ist mit Deiner Rolle als Partner auch sehr gut vereinbar. Die Rolle als Therapeut würde dem aber widersprechen. Schlimmer noch, Du würdest Gefahr laufen, Deine Rolle als "Kindersatz" überflüssig zu machen.

Oder habe ich Dich missverstanden und Du meinst, dass sie ihre Traumata mit professioneller Hilfe aufarbeitet, und Du ihr dabei zur Seite stehst? Auch wenn das eure Beziehung auf ein anderes Level bringen wird (und Du in Zukunft vielleicht selbst Dein Zimmer aufräumen musst ;) )?
Ich verstehe deine Sorge.

Und ich bin da voll bei dir, am besten wäre es, sie hätte einen Therapeuten.
Und das wird sie, hoffe ich, auch über kurz oder lang in Anspruch nehmen.

Sie hatte da mit der Suche nach einem Therapeuten nur noch keinen Erfolg.
Und hat/hatte da auch noch Probleme sich zu öffnen.

Sie war ja auch in einer Art Selbsthilfegruppe wo sie schon gut vorwärts hätte kommen können, bei den wichtigsten Themen dann aber immer verschlossen war.

Aber gut das du das sagst, sollte in der Prioliste weiter oben stehen hatte das gar nicht mehr so auf dem Zettel...


Ich denke durch meine Erfahrung kann ich ihr da schon sehr gut helfen, den Anstoß geben, erklären wie Therapie läuft, reflektieren usw.
Aber das Thema was bei ihr ganz oben steht, davon habe ich gar keine oder nur sehr wenig Ahnung, da wird prof. Hilfe nötig sein.

Hatte es aber nötig, das mir das nochmal jmd sagt, danke.
Lilia hat geschrieben: Donnerstag 15. Februar 2024, 09:42 ...


Mir ist eine Sache aufgefallen: Du, RomNey, meintest, dass deine komplette Familie Weihnachtsgeschenke bekommen hätte, nicht aber ihre Familie. Ich kann mir denken, dass deine Partnerin ihre Gründe hat, aber warum findest du es gut? Hier zeigt sich deutlich, dass du eben keine neutrale und vermittelnde Position einnehmen kannst.
Hm, ich fand das nicht gut.
Soviel Liebe wie sie da in diese Geschenke gesteckt hat, die eigentlich die Kinder von ihr bekommen sollten und man kann es nicht annähernd in der Form zurück geben.
Das war eher unangenehm.
Hat meine Schwester auch sehr belastet.

Lilia hat geschrieben: Donnerstag 15. Februar 2024, 09:42 Wenn dir also daran gelegen ist, dass der Kontakt deiner Freundin zu ihren Kindern sich wieder verbessert, dann müsstest du eine andere Position einnehmen, nicht die des Ersatzkindes, sondern die eines (väterlichen?) Freundes.

Ja, stimmt.
Ich gebe mein bestes, das auch zu sein.
Lilia hat geschrieben: Donnerstag 15. Februar 2024, 09:42 Auch deine Haltung, deine Wut auf ihren Ex ist nicht sonderlich dienlich, um einen besseren Kontakt zu ihren Kindern zu bekommen. Immerhin wohnen 2 von 3 Kindern noch bei ihm. Egal, wie er zu deiner Freundin war, sie hatten mal bessere Zeiten, haben geheiratet, 3 Kinder bekommen und er hat sich in den letzten Jahren um die Kinder gekümmert. Ihr Ex und deine Freundin müssen nicht mehr als Paar zusammen funktionieren, wohl aber als Eltern. Und diesen Job hat man sein Leben lang.
Insofern wäre es gut, mit dem Ex eine Ebene zu finden, auf der es möglich ist, die alten Partnerschaftskonflikte nicht mehr auf dem Rücken der Kinder auszutragen.
Vielleicht wäre eine Aufarbeitung dessen, was in der Partnerschaft passiert ist, ein erster Schritt. So verrückt das vielleicht klingt, aber hier wäre ein Familientherapeut eine gute Wahl. Auch die Kirchen haben mittlerweile sehr gut ausgebildete Therapeuten. Dein Job ist eher, Angebote zu suchen und zu schaffen, zum Beispiel auch, immer eine offene Tür für die Kinder zu haben, Raum für Gespräche und einen normalen Kontakt zueinander anzubieten.
Ja, das wäre alles sehr schön.
Wird wohl aber immer ein Traum bleiben.
Meine Wut gegen den Typen, habe ich nur weil sich ihre Wut gegen ihn bei mir spiegelt, ich kenne den Typen nicht, nur was sie mir so erzählt hat.

Ich habe mit keinem der Kinder bisher gesprochen und ich habe es auch noch nicht mitbekommen, das sie das getan hätte.

Und so wie ich verstanden habe, kümmert er sich nicht um die Kinder, Hauptsache Drogen und Alkohol ist im Haus...

Als Eltern funktioniert er wohl schon lange nicht mehr.

(Und das man den Job des Eltern seins sein leben lang hat, sag das mal meinen Eltern, was man nie begonnen hat... Na gut gebe zu das hat mich getriggert...)

"Nicht mehr auf den Rücken der Kinder."
Es wird halt zur Zeit gar nichts ausgetragen.
Sie hat null Kontakt zu ihm und ist da froh drüber, weil sie Angst vor ihm hat.
Ich schätze sie würde sofort die Polizei rufen, würde er auf einmal auftauchen.
Also da eine Ebene finden, halte ich für unmöglich. Zum jetzigen Zeitpunkt.

Ja, Familientherapeut wird wohl auch nie passieren, weil er da nicht mit macht.
Offene Tür und offenes Ohr für die Kinder, ja hätte ich, würde ich sie kennen...

War scheinbar noch nicht ganz klar, das die Bezeichnung "Arsch mit Ohren" noch sehr untertrieben und nich annähernd diesen Menschen beschreibt.

Und für mich auch nochmal, klar habe ich viel Wut gegen den Typen, der hat meine Freundin früher geschlagen und was weiß ich nich alles für scheiße mit der ganzen Familie angestellt.
Hat im Prinzip die ganze Familie zerstört.
(klar kenne ich nur die eine Seite, aber an die andere komme ich nicht ran und man möchte sie auch immer weniger hören... )

Aber er tut mir auch leid. Ich bin auch Alkoholkrank, hätte mir auch alles so passieren können.

Und so komisch es klingen mag, bin ich ihm auch ein wenig dankbar, ohne ihn, wäre ich heute wahrscheinlich nicht mit meinem Schatzi zusammen.
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von Tania »

RomNey hat geschrieben: Donnerstag 15. Februar 2024, 12:16 Aber das Thema was bei ihr ganz oben steht, davon habe ich gar keine oder nur sehr wenig Ahnung, da wird prof. Hilfe nötig sein.
Das meinte ich gar nicht. Ich glaube einfach, dass im Laufe so einer Therapie zwei Rollen wichtig sind: eine, die begleitet und verlässlich an ihrer Seite steht, und eine, die auch mal schwere Aufgaben und unangenehme Fragen stellt (Beispiele könnte ich jetzt schreiben, aber da sie mitliest, wäre das vielleicht schon zu triggernd). Du bist als Partner der Begleiter und Unterstützer. Du kannst nicht beide Rollen ausfüllen.

Was Du allerdings tun kannst (und wohl auch musst): je mehr sie vielleicht das Bedürfnis nach einem "Ersatzkind" verliert, desto mehr musst Du darauf verzichten, dass sie Dich bemuttert. Im Moment funktioniert ihr prima miteinander, aber das könnte sich ändern. Schlimmstenfalls seid ihr irgendwann an einem Punkt, wo sie nicht mehr glücklich die Wohnung putzt, während Du mit Deinen Freunden spielst. Es könnte passieren, dass Du eines Tages vor der Entscheidung stehst, entweder sehr schnell "erwachsen zu werden"oder sie gehen zu lassen ... Das muss nicht so extrem passieren, aber ein paar Veränderungen sind durchaus wahrscheinlich. Ich hoffe für euch beide, dass Du die mittragen kannst.
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von RomNey »

Ja, das hoffe ich auch.
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von Lilia »

Bezüglich der Kinder: es gäbe natürlich auch die Möglichkeit eines begleiteten Treffens durch die Familienhilfe (bezüglich der Jüngsten). Einfach mal beim Jugendamt nachfragen, gerade auch, weil er sich nicht richtig kümmert.

Allerdings kann es sein, dass die Kinder aufgrund dessen, dass sie häusliche Gewalt miterlebt haben, extrem harmoniebedürftig sind und aus Angst vor weiteren Auseinandersetzungen den Kontakt zur Mutter meiden. Hier würde ich zuvor die Hilfe von Profis (einfach mal "BISS" googeln) in Anspruch nehmen.
Auch die Kinder sind ja Opfer, nicht nur deine Freundin.
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von RomNey »

Danke, habe BISS gegooglet, das wird sicher hilfreich sein.

Ob da ein Treffen in irgendeiner Form dann machbar ist, keine Ahnung.
Aber das wird eine sehr gute erste Anlaufstelle für sie sein.

Sie hatte mal erzählt, das sie den jüngsten irgendwie da hätte raus holen können, mit Jugendamt oder ähnliches, hat sie aber nicht getan weil das gegen seinen Willen gewesen wäre.
Sie sich noch weiter voneinander entfernt hätten, als sowieso schon.
Zumindest war das ihre Angst.

Edit: Haben gestern auch nochmal drüber geredet (aber noch nicht wieder hier gelesen, machen wir heute) und sie hatte auch schon einen Therapeuten, das hatte aber nicht gepasst so das sie nur 3 Sitzungen da war.
Sie wird sich da jetzt nochmal bemühen jmd zu finden.
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von Lilia »

Was ich aus deinen Beiträgen in dem Thread sehr oft herauslese, ist, dass bei euch beiden die Vergangenheit noch sehr präsent ist. Natürlich kann man das, was in der Vergangenheit passiert ist, nicht komplett ausblenden, aber die Vergangenheit muss ja nicht so übermächtig sein, dass sie unsere Gegenwart und Zukunft bestimmt.

Einen Satz von dir möchte ich nochmals beispielhaft aufgreifen:
RomNey hat geschrieben: Mittwoch 14. Februar 2024, 06:42 ...
Darüber hinnaus hat sie mega Angst davor mit mir zu streiten, besonders davor das daraus die Trennung resultiert.
...
Da ich davon ausgehe, dass du ihr nicht ständig damit drohst, sie zu verlassen, kann ich mir das nur so erklären, dass sie die (Verlust-)Ängste in der Vergangenheit entwickelt hat. Wie viel einfacher wäre es, wenn ihr euch ohne Angst streiten könntet und euch sicher wärt, dass ein kleiner Streit die Beziehung zueinander gar nicht infrage stellt?
Ich würde euch wünschen, dass eure Beziehung mehr davon geprägt ist, was euch beide ausmacht, eure Stärken, eure Wünsche und Ziele, und nicht, was euch andere in der Vergangenheit angetan haben.
RomNey hat geschrieben: Donnerstag 15. Februar 2024, 12:16 ...
(klar kenne ich nur die eine Seite, aber an die andere komme ich nicht ran und man möchte sie auch immer weniger hören... )
...
Hmmm, aber nur so kannst du dir eigene Meinung bilden, evtl. sogar eine neue Sichtweise beisteuern. (Und wieso eigentlich "man"? Du doch, oder?)
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von RomNey »

Lilia hat geschrieben: Freitag 16. Februar 2024, 15:23 Was ich aus deinen Beiträgen in dem Thread sehr oft herauslese, ist, dass bei euch beiden die Vergangenheit noch sehr präsent ist. Natürlich kann man das, was in der Vergangenheit passiert ist, nicht komplett ausblenden, aber die Vergangenheit muss ja nicht so übermächtig sein, dass sie unsere Gegenwart und Zukunft bestimmt.
Bei mir ist die Vergangenheit kaum präsent.
Bei ihr stimmt das, wir reden ja auch seit Tagen über diese Probleme, ihre Vergangenheit...
Lilia hat geschrieben: Freitag 16. Februar 2024, 15:23 Einen Satz von dir möchte ich nochmals beispielhaft aufgreifen:
RomNey hat geschrieben: Mittwoch 14. Februar 2024, 06:42 ...
Darüber hinnaus hat sie mega Angst davor mit mir zu streiten, besonders davor das daraus die Trennung resultiert.
...
Ja, das mit der Trennung habe ich ihr mehr oder weniger in den Mund gelegt, als wir darüber gesprochen haben.
Also Verlustangst ist auf jeden Fall da, aber ihr Unterbewusst triggert noch weitere Ängste zB vor Gewalt.

Lilia hat geschrieben: Freitag 16. Februar 2024, 15:23
RomNey hat geschrieben: Donnerstag 15. Februar 2024, 12:16 ...
(klar kenne ich nur die eine Seite, aber an die andere komme ich nicht ran und man möchte sie auch immer weniger hören... )
...
Hmmm, aber nur so kannst du dir eigene Meinung bilden, evtl. sogar eine neue Sichtweise beisteuern. (Und wieso eigentlich "man"? Du doch, oder?)
Ja das stimmt, deswegen habe ich es in Klammern gesetzt.
Und klar meine ich damit mich.
Das "man" habe ich geschrieben, weil ich das Gefühl habe das wenn mein Schatzi jemandem den AmO beschreiben müsste, dieser Mensch auch immer weniger auf die Meinung der anderen Seite geben würde.
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RomNey
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Re: Erste feste Freundin, Mutter von 3

Beitrag von RomNey »

Hm passt hier ganz gut.
Möchte das eigentlich nur runterschreiben, könnt aber gerne auch eure Gedanken dazu teilen.
Werde das hier evtl. auch nochmal mit ihr lesen, nur evtl. weil das kommende nur aus Gesprächen untereinander enstanden ist und sie das alles schon weiß.

Es kam wieder das Thema auf das sie für sich eigentlich nichts macht.
Und ich erst jetzt richtig verstanden habe, wieso.

Sie würde gerne eine Fahrradtour mit ihrem Papa machen.
Früher gab es da dann nur einen Wutentbrannten AmO der sie angeschriehen hat, warum willst du mit deinem Vater eine Tour machen, was fällt dir ein. (habe das mal etwas geschönt)

Und sie hat halt ähnliche Reaktionen von mir erwartet, weil sie es nicht anders kennt.
Sie hat halt auch keine Hobbys, weil sie sich komplett für ihre Familie geopfert hat.
Ihr eigens Wohlbefinden war höchstens zweitrangig.

Bin echt froh das wir darüber gesprochen haben.
So finden wir vielleicht auch mal etwas Zeit für uns.
Hocken seit über 1,5 Jahren nur aufeinander, nur wenn einer von ins arbeiten muss und der andere nicht, hat man mal einen halben Tag für sich.
Den ich gut nutzen kann, sie aber nicht wirklich, n schlechtes Gewissen bekommt wenn sie dann nicht alles im Haushalt macht...

Ich hoffe sie sucht sich da bald einen Termin raus für eine Tour.

Sind aber nach wie vor auf einem guten Weg, denke ich.
Professionelle Hilfe hat sie zwar noch nicht gefunden, denke aber das sie da derzeit auch weniger Probleme hat, wir lenken uns sehr gut ab und richten unseren Fokus mehr nach vorne und ins Hier und Jetzt, und mehr auf uns als auf andere.
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